Levin heisst der erste neue Thurgauer im Jahr 2019

Heuer hatten es die Neujahrsbabys im Kanton nicht eilig. Erst um 10 Uhr Vormittag war die erste Geburt im neuen Jahr zu vermelden.

Daniela Ebinger
Drucken
Teilen
Erstes Baby im Thurgau 2019: Levin Bernet (51 Zentimeter gross und 3570 Gramm schwer) lächelt sich schlafend in die Herzen seiner Eltern. (Bild: Daniela Ebinger)

Erstes Baby im Thurgau 2019: Levin Bernet (51 Zentimeter gross und 3570 Gramm schwer) lächelt sich schlafend in die Herzen seiner Eltern. (Bild: Daniela Ebinger)

Still verlief im Thurgau die Neujahrsnacht in Sache Das-Licht-der-Welt-Erblicken. Levin Bernet konnte von seinen Eltern kurz nach zehn Uhr Vormittag des 1. Januar in die Arme geschlossen werden. «Mit grosser Dankbarkeit kommen wir nach der Geburt fast nicht aus dem Staunen heraus, wie einfach alles funktioniert und da ist», sagt Papi Simon Frick aus Romanshorn.

Noch um Mitternacht konnte das Paar gemütlich aufs neue Jahr anstossen – von einer Geburt waren keine Anzeichen in Sicht. Doch in den frühen Morgenstunden kündigte der 51 Zentimeter grosse Bub mit seinen 3570 Gramm die Ankunft an. Und wenige Stunden später war Levin im Kantonsspital Münsterlingen das erste Baby im Thurgau mit dem Jahrgang 2019.

Auch in Frauenfeld gibts Neujahrsbabys

Ebenfalls am Bodensee folgte Baby Numero zwei: Inara Spahija kam um 13.02 Uhr auf die Welt. Sie ist in der jungen Familie das dritte Kind. Vater Vllaznim Spahija war schon bei den Zwillingen erstaunt, dass eine Geburt so gut verlaufen kann. Die 5-Jährigen Emes und Emesa freuen sich riesig über ihre kleine Schwester. Mami Nexhmije und die 51 Zentimeter und 3720 Gramm schwere Tochter erholen sich noch ein wenig im Spital, bis sie zusammen den Nachhauseweg nach Amriswil antreten.

Wie in Münsterlingen, gab es am ersten Tag im neuen Jahr Neugeborene in Frauenfeld. In der Kantonshauptstadt erblickte Juana Meyer als erste das Licht der Welt. «Der Name stand erst kurz vor der Geburt definitiv fest», sagt Vater Stephan Meyer, und seine Ehefrau Ruth meint, dass der Klang des Namens und die hebräische Bedeutung («Gott ist gnädig») überzeugt hätten.

Der vierjährige Elim hält seine kleine Schwester ganz stolz in den Armen. Diese wiegt 3870 Gramm und ist 53 Zentimeter gross. Die zweijährige Schwester Alina würde das Baby am liebsten sofort heim nach Sulz (Rickenbach) nehmen.

Lara liess sich lieber Zeit

Lara Delfs hielt ihre Eltern Michaela und Sascha ab Mitternacht auf Trab. «Wir waren punkt 12 Uhr im Spital», sagt das Mami aus Wängi. Doch die Kleine mit 53 Zentimeter und 3380 Gramm hatte es nicht so eilig und liess bis 20.14 Uhr auf sich warten. Das frischgebackene Mami kann das kleine Wunder fast nicht fassen. «Sie schläft noch viel und ist so lieb», sagt Michaela Delfs mit Blick auf ihre kleine Tochter.

Knapp eine Stunde vor Mitternacht kam Fynn Pascal De Stefani am ersten Januar. Seine Geburtszeit ist mit 23.07 Uhr eingetragen. Der zarte Junge mit 49 Zentimetern und 2760 Gramm ist das erste gemeinsame Kind von Sandra und Marcel. Der errechnete Termin wäre am 4. Januar gewesen.

Doch Fynn wollte im Mutterleib nicht mehr an Gewicht zunehmen und deshalb wurde am Abend die Geburt eingeleitet. Liebevoll streicht der Papi dem Baby über das Köpfchen und meint: «Wir sind dankbar, ist alles gutgegangen.»