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Halb Leimbach kommt zum Zmittag

Wenn das Haus Miranda zum Fest einlädt, kommen die Besucher in Scharen. So auch am Samstag zum 30-Jahr-Jubiläum.
Manuela Olgiati
Beim Fussball haben alle Spass. (Bild: Manuela Olgiati)

Beim Fussball haben alle Spass. (Bild: Manuela Olgiati)

Das 30-Jahr-Jubiläum der Stiftung Haus Miranda in Leimbach ist eine gemütliche Feier. Zum Mittagessen kommt das halbe Dorf. «Ein Dorffest für unser Haus und die Bevölkerung», freut sich Ursula Fust, die Institutionsleiterin ad interim.

Dazu gehören natürlich auch Festredner: Regierungsratspräsident Jakob Stark dankt in seinem Grusswort dem Stiftungsrat und dem Team des Hauses Miranda für das hohe Engagement. Stark spricht von der Initiative, beeinträchtigte Mitmenschen im Alltag zu begleiten. Diese verantwortungsvolle Aufgabe sei auch Teil der Politik.

Fusion von zwei Häusern per 2020

Stiftungsratspräsident Dominik Kumschick spricht von der Fusion der beiden Häuser, dem Haus Miranda und der Wohn- und Beschäftigungsstätte Wigoltingen, die per 1. Januar 2020 rechtlich vollzogen wird. Fust, sie ist auch Heimleiterin des Lindenwegs Wigoltingen, will Synergien in der Verwaltung nutzen. Beide Häuser arbeiten autonom an ihren jeweiligen Standorten.

An den Ständen werden Produkte aus den Werktstätten verkauft. (Bild: Manuela Olgiati)

An den Ständen werden Produkte aus den Werktstätten verkauft. (Bild: Manuela Olgiati)

Kilian Germann, Gemeindepräsident von Bürglen lobt dieses Zuhause für die Bewohner. Die Stiftung Haus Miranda führt in Leimbach ein Wohnheim mit integrierter Beschäftigung für Menschen mit Beeinträchtigungen. Es leben 18 Bewohner in Leimbach und es gibt zwei externe Plätze.

Von Zihlschlacht nach Leimbach gezügelt

Natürlich drehen diese mit ihren Angehörigen auf dem Gelände ihre Runden. Zum Mittagessen kommen viele Dorfbewohner. Stiftungsratsmitglied Adrian Hartmann hält Rückschau seit der Gründung. Drei Bewohner leben und arbeiten seit Beginn im Haus Miranda. Der erste Standort war Zihlschlacht, seit 1994 ist es Leimbach.

Die Freude über die bunte Feier ist gross bei den Bewohnern. Auf dem Fussballfeld stehen genügend Spieler parat. Toni Hefele und René Kamer wechseln sich im Goal und auf dem Spielfeld ab. Zudem können sich die Besucher an Posten versuchen oder an Verkaufsständen Produkte aus den Werkstätten kaufen. Für die Kinder stehen die Kutschenfahrten hoch im Kurs.

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