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Junge Holzbauer zeigen Leidenschaft für den Beruf auch in der Freizeit

Mathias Rufer und Oliver Kessler übernehmen die Holzbauerei von Marcel Preiss. Die beiden unter-30-Jährigen übernehmen Verantwortung für zehn Mitarbeiter. Sie verwirklichen aber auch eigene Projekte.
Mario Testa
Oliver Kessler und Mathias Rufer arbeiten seit drei Jahren am Umbau des über 300-jährigen Hauses an der Hubgasse. (Bild: Mario Testa)

Oliver Kessler und Mathias Rufer arbeiten seit drei Jahren am Umbau des über 300-jährigen Hauses an der Hubgasse. (Bild: Mario Testa)

Echtholz. Der neue Firmenname ist Programm. Mit ihrer Firma machen Oliver Kessler und Mathias Rufer dort weiter, wo sie als Vorarbeiter im Holzbaubetrieb von Marcel Preiss bereits seit einigen Jahren arbeiteten. «Wir haben die Firma übernommen und den Namen geändert. Bis Ende Jahr arbeiten auch alle zehn Mitarbeiter von Marcel Preiss neu bei der Echtholz GmbH.» Schon seit drei Jahren sei diese Übernahme aufgegleist worden, sagen die beiden. «Marcel Preiss wag etwas neues und wird Bauer.»

Angst vor der Verantwortung über zehn Mitarbeitende haben der 28-jährige Kessler und der 29-jährige Ruefer nicht. «Wir haben schon als Vorarbeiter Verantwortung für die Mitarbeiter getragen und kennen die Abläufe mit Offerieren, Planen und Bauübergaben und -abnahmen.» Die Auftragsbücher seien voll und ihre bisher geleistete Arbeit – spezialisiert sind sie auf Altbausanierungen – eine gute Visitenkarte.

Neue Wohnungen im 300-jährigen Gebäude

Das beiden beweisen ihr Können derzeit an der Hubgasse 6. Sie haben das Haus gekauft und sind seit zwei Jahren in ihrer Freizeit an der Sanierung. «Es sind drei Gebäudeteile, der älteste ist über 300 Jahre alt, später kam ein Stallanbau dazu und noch später das Waschhüsli», sagt Oliver Kessler. «Der Vorbesitzer hat zwar auch schon etwas am Gebäude gemacht, aber wir haben Glück, es ist vieles noch im Urzustand.»

Fünf Wohnungen entstehen im Gebäude, schon 5000 Stunden haben die beiden investiert, eine Wohnung nach der anderen soll in den kommenden Monaten fertig werden. «Wir haben tolle Nachbarn, sie lassen uns auch an den Abenden arbeiten, manchmal bis 22 Uhr – und wir sind ja nicht gerade leise», sagt Mathias Rufer. Diesen Samstag, 29. September, zeigen Keller und Rufer ihr Werk am Tag der offenen Baustelle zwischen 12 und 16 Uhr an der Hubgasse 6.

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