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Lehrmeister des Jahres: Ausbildner der «Seelust» in Egnach greift nach der Krone

Die Chancen sind gross, dass dieses Jahr ein Thurgauer die Auszeichnung in der Kategorie «Restaurationsfachmann» gewinnt. Nebst Andi Angehrn vom Schloss Hagenwil ist auch Urs Bischofberger vom Landgasthof Seelust in Egnach als einer von insgesamt drei Kandidaten nominiert.
Urs Bischofberger stösst mit Celine Frei an, die ihn angemeldet hat. (Bild: PD)

Urs Bischofberger stösst mit Celine Frei an, die ihn angemeldet hat. (Bild: PD)

Wer das Rennen macht, wird am Montag, 3. September, bei der Preisverleihung im Zürcher «Kaufleuten »bekannt. Bischofberger darf dank Celine Frei auf den Titel hoffen. Sie macht in der «Seelust» die Ausbildung zur Restaurationsfachfrau und meldete ihn an. «Am meisten beeindruckt mich, dass er sich immer und überall für uns Lernende engagiert, auch während seiner freien Zeit», wird Frei in einer Mitteilung zitiert. «Er fördert jeden individuell und nimmt stets Rücksicht auf den Einzelnen und seine Fähigkeiten. Unser Lehrmeister geht in seinem Beruf völlig auf und ist damit ein grosses Vorbild für uns alle.»

Mehr als 20 Lernende ausgebildet

Seit 2010 hat Bischofberger in der «Seelust» mehr als 20 Lernende zu Fachleuten ausgebildet. Einer von ihnen fuhr sogar an die Berufsweltmeisterschaften. «Ich achte auf eine fundierte, gute Ausbildung», heisst es in der Mitteilung weiter. Sehr wichtig sei ihm auch, die Lernenden während dieser prägenden Zeit in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern und zu begleiten. Bischofberger schloss zuerst die Ausbildung zum Koch ab. Weil ihm der Kontakt zu den Gästen fehlte, bildete er sich zum Restaurationsfachmann weiter. «Ich bin sehr stolz auf meinen Beruf. Als Gastgeber freue ich mich, wenn sich unsere Gäste wohlfühlen.»

Die Nomination zum Lehrmeister des Jahres möchte Bischofberger nutzen, um Werbung für seinen Beruf zu machen. «Ausbildungen im kaufmännischen Bereich scheinen heute immer noch attraktiver zu sein als Lehren im Gastgewerbe.» Dabei werde gerade in diesen Berufen viel Wissen vermittelt, und auch die Entwicklungsmöglichkeiten seien gross, ist er sich mit Frei einig. (red)

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