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Lehrer campen in Weinfelden

Die Wiese bei der Badi Weinfelden hat sich während der Lehrerweiterbildungskurse in einen Zeltplatz verwandelt. Doch wie ist das Leben, auf dem improvisierten Campingplatz?
Sabrina Bächi
Gut ausgerüstet leben einige Lehrpersonen während den Kursen auf dem Campingplatz. (Bild: Sabrina Bächi)

Gut ausgerüstet leben einige Lehrpersonen während den Kursen auf dem Campingplatz. (Bild: Sabrina Bächi)

Normalerweise kicken, schreien und jubeln auf der Wiese im Sangen bei der Badi die «Tschutter». In den ersten zwei Wochen der Sommerferien geht es aber ruhiger zu und her. Der Platz wurde zum ersten Campingplatz in Weinfelden umfunktioniert. Lehrerinnen und Lehrer, die derzeit, die Weiterbildungskurse von Schule und Weiterbildung Schweiz (swch) besuchen, haben es sich mit ihren Wohnmobilen und Zelten bequem gemacht.

Mädi und Sabine kommen aus dem Kanton Bern. Sie kennen sich seit über 30 Jahren und gehen immer wieder zusammen an den swch. Mit dem Wohnmobil. Die beiden Hauswirtschaftslehrerinnen wollen nebst Kursbesuch auch ein bisschen das Ferienfeeling spüren. Sie geniessen die Zeit auf dem Campingplatz. Gemütlich und übersichtlich sei es, sagt Sabine. «Die Organisation ist super, und dass wir in die Badi können, auch», sagt Mädi.

Eintritt in die Badi inklusive

Pro Nacht und Person zahlen sie 20 Franken. Während des ganzen Aufenthalts ist der Eintritt ins Thurbad inkludiert. Dann packt Sabine eine Tasche aus. «Es hat mich gepackt im Kurs und jetzt mache ich hier noch ein bisschen weiter», erklärt sie. Schliesslich sitzen beide am Tischli und geniessen die Abendsonne.

Zwei Camper weiter steht das rote Büssli von Louis und Liselotte Steiger. Der Primarlehrer und die Heilpädagogin hatten eine kurze Anreise. Sie kommen aus Dussnang. «Normalerweise sind wir mit dem ÖV unterwegs, das wäre dann schon ziemlich weit bis nach Weinfelden», gibt Louis Steiger zu bedenken. Auch sie finden das Ferienfeeling mit dem Büssli super. «Wir geniessen das», sagt Liselotte Steiger.

Sie hätten alles dabei und der Sprung ins kühle Nass in der Badi sei super. Kulinarisch haben sich die beiden von Weinfeldens Restaurants noch nicht verwöhnen lassen. Sie kochen selbst oder essen in der Badi. «Wir kennen Weinfelden, deshalb machen wir kein Rahmenprogramm. Wir geniessen es hier und gehen lieber in die Badi.» Kulturprogramm für Camper in Weinfelden: Baden.

Demoliertes Zelt, kaputter Schlafsack

Ganze zwei Wochen ist Kaspar Schegg aus dem Glarnerland auf dem Weinfelder Campingplatz Zuhause. Sein kleines Zelt hat er am Rande im Schatten aufgestellt. Gemütlich sitzt er davor. «Ich zelte gerne», sagt der Oberstufenlehrer in Ausbildung. Man merke allerdings, dass die Wiese im Sangen kein dauerhafter Campingplatz sei. «Aber für die zwei Wochen ist es ok», sagt er.

Übers Wochenende war er Zuhause. Sein Zelt liess er hier. «Ein Fehler.» Irgendjemand hat nämlich sein Zelt demoliert und seinen Schlafsack kaputtgemacht. Überall ums Zelt liegen noch Daunenfedern. Sie sind die Überbleibsel des Schlafsacks. Ein kleiner Wermutstropfen in einer sonst interessanten Zeit in Weinfelden. Dann will auch er noch in die Badi. Schliesslich muss er auch etwas zu Abend essen, bevor er sich zur Ruhe legt. (sba)

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