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Lebhafter Baustart in Arbon

Die Schüler im Schulzentrum Stacherholz durften am Spatenstich die ersten Baggerschaufeln selber steuern. In den kommenden Monaten wird das Schulhaus saniert und durch einen Neubau erweitert.
Max Eichenberger
Ein Primarschüler hantiert vor dem Schulzentrum Stacherholz mit Stick und Hebel eines grossen Baggers. (Bild: Max Eichenberger)

Ein Primarschüler hantiert vor dem Schulzentrum Stacherholz mit Stick und Hebel eines grossen Baggers. (Bild: Max Eichenberger)

Sie werden in zwei Jahren beim Bezug des Ergänzungsbaus im Primarschul-Campus Stacherholz und des bis dahin sanierten Zwischentraktes behaupten dürfen, die ersten Erdbewegungen auf dem Bauareal ausgeführt zu haben: die Schüler der Klassen von Daniela Hug und Peter Frieden. Am Dienstag waren sie auserwählt, für den Aushub unter Anleitung des Maschinenführers zum Baustart die ersten Baggerschaufeln in den Boden einzustechen.

Neubau ist in zwei Jahren bezugsbereit

Direkt an das vor acht Jahren sanierte Schulgebäude angegliedert, das 1972 als zweite Bauetappe im Stacherholz erstellt worden war, kommt ein Neubau mit vier Schulzimmern und einem Mehrzweckraum zu stehen. Zudem ist darin eine Küche für einen Tagesschulbetrieb vorgesehen.

Gemäss Architektin Sabine Hutter, die mit Myriam Zoller den Wettbewerb unter 61 mitkonkurrierenden Büros gewonnen hatte, werden nach dem Aushub im Oktober die ersten Bodenplatten gelegt. Der Rohbau soll dann in einem Jahr stehen. Fertigstellung und Bezug sind auf das Schuljahr 2020/21 hin geplant.

Der Ergänzungsbau ist Teil eines 10-Millionen-Projektes, zu dem die Primarschulbürger letzten November mit ihrem klaren Ja zum Baukredit grünes Licht gegeben haben. Parallel wird nämlich der alte Zwischentrakt saniert. Dieser pavillonähnliche Bau ist noch in seinem Ursprungszustand von 1963 – «aber ziemlich marode», wie Schulpräsidentin Regina Hiller konstatiert. Deshalb war dessen Zukunft schon länger ein Thema in der Behörde. Er schien fast schon dem Abbruch geweiht.

Der alte Zwischentrakt wird renoviert

Der Bau des dritten Schulzentrums im Seegarten genoss zeitlichen Vorrang. Bezogen wurde dieses vor zwei Jahren. Davor hatte die Primarschule in ihr Zentrum im Bergli investiert. Der überwiegende Teil der Wettbewerbsteilnehmer hatte den alten Stacherholz-Zwischentrakt nicht in ihre Überlegungen einbezogen.

Die Jury setzte auf eine sie überzeugende Sanierungsvariante. Diese sei nicht einmal teurer als ein Neubau, hatte Bauressortleiter Raphael Künzler aus seiner Präferenz im Einklang mit der Denkmalpflege keinen Hehl gemacht. Die Hüter der Baukultur im Kanton stuften das Gebäude in seiner Form als «bemerkens- und daher erhaltenswert» ein. «Bis auf den Rohbau wird es jetzt erst einmal zurückgebaut», sagt Sabine Hutter. Dann erhalte der Zwischentrakt ein neues Innenleben und eine neue Hülle. Vorgelagert, zwischen den bestehenden Treppenaufgängen, entsteht eine neue, helle Bibliothek. Schulsozialarbeit und Heilpädagogik bleiben im sanierten Schultrakt integriert, ebenso die Werkräume.

Die Wünsche sind im wasserdichten Rohr

Die Schülerschaft hat Bauleiter Heinz Hasler ein wasserdicht verschlossenes Rohr übergeben mit all ihren Wünschen drin. Es wird im späteren Bauverlauf einbetoniert. Weil unter normalem Schulbetrieb gearbeitet wird, sind die Bauplätze entsprechend aufwendig abgesichert.

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