Lebendige Krippe mit Eseln, Schafen und Menschen: Katholisch Romanshorn hat sich eine Alternative zum eingeschränkten Weihnachtsgottesdienst einfallen lassen

Wegen der Coronapandemie können viele Gläubige keine Gottesdienste besuchen. Die katholische Kirchgemeinde Romanshorn lädt im Zuge dessen zu einem besonderen Anlass: Einer «echten» Krippe mit Maria, Josef und Co.

Tanja von Arx
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Lebendige Weihnachten: Im Pfarreigarten neben der katholischen Kirche präsentiert sich Besuchern eine spezielle Krippe.

Lebendige Weihnachten: Im Pfarreigarten neben der katholischen Kirche präsentiert sich Besuchern eine spezielle Krippe.

Reto Martin

Vieles ist dieses Jahr nicht wie sonst. Besonders an Weihnachten. Im Zuge der Coronapandemie können etliche Gläubige keine Gottesdienste besuchen. So wohnen den katholischen in Romanshorn üblicherweise gegen 2000 Personen bei, heuer sind lediglich um die 300 möglich.

Die Kirchgemeinde will dem Abhilfe schaffen. So gibt es vom 23. bis 25. Dezember bei der Kirche St. Johannes eine lebendige Krippe mit Eseln, Schafen, Maria, Josef und ein paar Hirten. Der bekannte Eventpoet Stöff Sutter wird Josef sein. Offen ist die Krippe von 16 bis 19 Uhr.

Die einzige in der Ostschweiz

Es ist in der Ostschweiz die einzige ihrer Art. Tafeln und Feuer weisen den Weg in den Pfarrgarten. Zwei Feuer teilen die Menge bei grösserem Andrang. Vor der Krippe soll je nur eine Familie verweilen. Wer möchte, kann etwas mitbringen, beispielsweise ein Gebet, eine Zeichnung oder einen Gedanken.