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Lauschiges Plätzchen in Weinfelden für die Lehrer

Während der Lehrerweiterbildungskurse gibt es im Haffterhof einen Lehrertreff: Das Bistro «Austausch». Bernhard Scherrer amtet als Beizenwirt und verwöhnt die Gäste mit Regionalem.
Sabrina Bächi
Festwirt Bernhard Scherrer hat passend zum italienischen Abend seine Vespa mitgebracht. (Bild: Mario Testa)

Festwirt Bernhard Scherrer hat passend zum italienischen Abend seine Vespa mitgebracht. (Bild: Mario Testa)

«Michelle, ma belle» dröhnt aus dem Lautsprecher des Vinyl-DJs. Sanft rieselt die Musik durch den Haffterhof und kitzelt die Ohren der Gäste an den runden, grünen Tischen. Ein Fiat 600 am Eingang und das Risotto auf der Menükarte verraten es: Es ist Italienischer Abend heute im Bistro «Austausch». Aperol Spritz steht auf einem Tisch in einer geselligen Damenrunde, die Gläser leuchten orange.

An der Bar bestellt Lehrerin Brigitte Pudil einen Siesta. «Es ist bereits das zweite Mal, dass ich hier bin», sagt sie. Das Ambiente sei toll, das Angebot gut und das Bistro sehr sympathisch geführt. So, wie man sich einen Treffpunkt eben vorstellt.

Eine Beiz für Lehrer und die Bevölkerung

Während der zwei Wochen, in denen die Lehrerweiterbildungskurse Swch in Weinfelden gastieren, ist das Bistro Ort der Geselligkeit und Gemütlichkeit für Lehrer und Weinfelder. «Als ich hörte, dass die Kurse nach Weinfelden kommen, habe ich mich sofort als Beizenwirt gemeldet», sagt Bernhard Scherrer. Mit seiner fröhlichen Art heisst er die Lehrer aus der ganzen Schweiz willkommen. «Geht nicht, gibts nicht.» Das ist sein Motto. So versucht er seinen Gästen ein schönes Erlebnis, beim Besuch im Bistro zu ermöglichen. Ab 16 Uhr hat das Beizli offen. Ab 18.30 Uhr gibt es etwas zu Essen.

«An jedem Abend gibt es ein Menü. Entweder Raclette, Pasta oder Risotto.» Weiter finden sich Salate und Grilladen auf der Karte. Auch beim Getränk gibt es Verschiedenes. «Aus der Region, für die Region. Das ist mir wichtig», sagt Scherrer. So kredenzt er seinen Gästen nur Weinfelder Weine. Fleisch und Wurst sind ebenfalls aus der Region. Auch das Bier. «Der Brandlöscher ist der heimliche Favorit bei den Getränken», verrät der Bistro-Beizer. Die Flaschen mit der speziellen Form gehen weg wie warme Weggli.

Auch das Inventar ist aus der Region. «Die Tische im Hof konnte ich vom Gasthaus Trauben ausleihen.» Eine Win-Win-Situation. Abends steppt der Bär im Bistro. Musikalische Unterhaltung bis um zehn Uhr gibt es jeden Abend. «Die Nachbarn sind zum Glück sehr tolerant», sagt Scherrer.

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