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Lateinische Messe begeisterte in Sulgen

Seinen traditionellen Konzertabend widmete der evangelische Kirchenchor klassischen Komponisten.
Monika Wick
Volle Konzentration beim evangelischen Kirchenchor Sulgen-Kradolf. (Bild: Monika Wick)

Volle Konzentration beim evangelischen Kirchenchor Sulgen-Kradolf. (Bild: Monika Wick)

«Jauchzed dem Herrn alle Welt», tönte es am Sonntagabend aus rund sechzig Kehlen. Alle Welt beteiligte sich zwar nicht am Lobgesang, aber der evangelische Kirchenchor Sulgen-Kradolf und seine Gastsänger intonierten am Sonntagabend den «Psalm 100» inbrünstig. Das Werk von Felix Mendelssohn-Bartholdy bildete den Auftakt zum Konzert in der evangelischen Kirche, das unter dem Titel «Wieder einmal klassisch» stand.

«Nachdem wir in den letzten Jahren Werke zeitgenössischer Komponisten gesungen haben, widmen wir den heutigen Abend klassischen Melodien», sagte Christine Graf, Präsidentin des Kirchenchors. Während der Chor unter der Leitung von Paolo D’Angelo den cherubinischen Lobgesang «Ige herouvimy» von Dimitri Stepanowitsch Bortniansky noch solo vortrug, erhielten sie für César Francks «Psalm 150» Unterstützung eines hervorragenden Orchesters.

Solistinnen mit grossem Können

Ihr grosses Können bewiesen Erika Lafosse (Querflöte), Daniel Schümperli (Klarinette), Karin Keiser-Mazenauer und Serena Ferrara (Geige), Susanna Bigler (Bratsche), Barbara Gisler (Cello / Kontrabass) sowie Curdin Janett (Akkordeon) zudem mit dem «Largo aus BWV 1043» von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozarts «Kirchensonate 241».

Den Höhepunkt des Konzerts bildete die «Pastoralmesse in G» von Karl Kempter, die 1851 zum ersten Mal im Augsburger Dom zu hören war. Die Messe setzte sich aus den in lateinischer Sprache gesungenen Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei zusammen. Kaum war der letzte Ton des Agnus Dei verklungen, entlud sich die Freude der Zuhörer in tosendem Applaus.

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