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Langrickenbach freut sich auf Bundesrats-Besuch: «Es ging ganz ohne Vitamin B»

Guy Parmelin wird am 31. Juli in der kleinen Landgemeinde eine Rede zum Nationalfeiertag halten. Der Gemeinderat hat zwei Jahre lang auf das Ereignis hingearbeitet.
Martina Eggenberger Lenz
Bundesrat Guy Parmelin an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 5. Juni 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bundesrat Guy Parmelin an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 5. Juni 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Das hat es in Langrickenbach noch nie gegeben: am 31. Juli wird ein Vertreter der Landesregierungen der Gemeinde einen Besuch abstatten. Bundesrat Guy Parmelin hat zugesagt, an besagtem Dienstagabend eine Rede zum 1. August zu halten. Bereits vor zwei Jahren hat der Gemeinderat ein erstes Mal beim VBS-Vorsteher angeklopft. «Wir haben ihm ganz normal einen Brief geschrieben», erzählt Albert Stähli, Mitglied des Gemeinderates. Zum 20-Jahr-Jubiläum der Gemeinde habe man sich einen speziellen Redner gewünscht. «Da wollten wir frühzeitig dran sein.»

Die Zusage kam am 19. Februar

Die erste Rückmeldung aus Bern war jedoch, dass der Bundesrat seine Termine zum Nationalfeiertag nicht so weit im Voraus verplane. Man solle zu gegebener Zeit nachfragen. Das haben die Langrickenbacher gemacht und Anfang dieses Jahres noch einmal einen Brief verfasst. «Prompt haben wir am 19. Februar dann eine Zusage erhalten», freut sich Gemeindepräsidentin Fabienne Schnyder.

«Wir sind alle ziemlich aus dem Hüsli»
(Albert Stäheli, OK-Präsident)

Zuerst habe sie sich riesig gefreut, dann sei ihr bewusst geworden, was das für die Gemeinde bedeute. Denn normalerweise finden sich rund 150 Personen zur Bundesfeier auf dem Festplatz bei der Schule Loowiesen ein. Bei schlechtem Wetter weicht man jeweils in die Turnhalle aus. «Mit dem Bundesrat als Gast rechnen wir nun mit etwa 500 Besuchern. Wir werden extra ein grosses Festzelt aufstellen», erklärt die Gemeindepräsidentin.

Die letzten Bundesratsbesuche zum 1. August im Thurgau

Wenn mehr Gäste kommen, braucht es auch mehr Helfer. Albert Stäheli, der das OK des Festes präsidiert, erzählt, es seien praktisch alle Vereine aus dem Dorf involviert, sei es beim Aufbau oder in der Festwirtschaft: die Turner und die Schützen, die Landfrauen und der Männerchor. Und natürlich wird die örtliche Musikgesellschaft den Anlass begleiten.

Bauer und SVP passt zu Langrickenbach

Guy Parmelin sei der Wunsch-Bundesrat der Langrickenbacher gewesen. Als Weinbauer passe er zum Bauerndorf. «Ich habe ihm schon damals bei der Nomination sowie nach der Wahl per Mail gratuliert», begründet Albert Stäheli. Ihm gefalle sei zudem die Verständigung und Verbindung zwischen der West- und Ostschweiz wichtig. Dass Parmelin ein Vertreter der SVP sei, passe ebenso, ergänzt Fabienne Schnyder, selbst SVP. Schliesslich stehen viele in der Gemeinde dieser Partei am nächsten und mit Markus Hausammann, SVP, hat man sogar einen Vertreter im Nationalrat.

Hausammann habe aber mit dem Besuch nichts zu tun gehabt. «Es ging ganz ohne Vitamin B», sagt die Gemeindepräsidentin. Wichtig ist dem OK, dass Parmelin am 31. Juli genug Zeit für die Bevölkerung mitbringt. «Das wurde uns zugesichert. Und da der Bundesrat über Nacht in der Region bleibt, hoffen wir, dass er nach seiner Rede noch etwas bei uns höcklet», gibt sich Albert Stäheli zuversichtlich.

Zwei weitere Promis sind dabei

Der Grund für die etwas aufwendigere 1.-August-Feier in Langrickenbach ist das 20-Jahr-Jubiläum der Gemeinde. Per 1. Januar 1998 haben sich die vier Ortsgemeinden Schönenbaumgarten, Herrenhof, Zuben und Dünnershaus mit der Munizipalgemeinde Langrickenbach zur politischen Gemeinde Langrickenbach zusammen geschlossen. Nationalrat Markus Hausammann, der damals der Gemeinde vorstand, ist als weiterer Gast angekündigt. Ebenso wird Regierungsrätin Monika Knill am 31. Juli vor Ort sein. (meg)

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