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«Kultur aufs Land zu bringen war nicht immer einfach»

Sie waren seit der Gründung des Vereins «Kultursee» im Vorstand, am Mittwoch traten Rita Barth und Martin Stuber nicht mehr zur Wahl an. Neu im Gremium sind Albert Stäheli, Langrickenbach, und Erwin Odermatt, Kemmental.
Kurt Peter
Rita Barth wurde aus dem Vorstand verabschiedet, gewählt wurden Erwin Odermatt und Albert Stäheli. (Bild: Kurt Peter)

Rita Barth wurde aus dem Vorstand verabschiedet, gewählt wurden Erwin Odermatt und Albert Stäheli. (Bild: Kurt Peter)

Präsident Markus Thalmann konnte am Mittwochabend zur 10. ordentlichen Mitgliederversamlung des Vereins «Kultursee» im Golfrestaurant Lipperswil die Gemeinde-, Vereins- und Kantonsvertreter begrüssen. «Unser Verein steht nun also bereits im zehnten Betriebsjahr, ist nicht mehr wegzudenken und bei den meisten Veranstaltern bekannt», erklärte er zu Beginn in seinem Jahresbericht.

An den zehn Vorstandsitzungen seien 66 Anträge behandelt worden, 14 Gesuche weniger als im Vorjahr. Dennoch sei ein leicht höherer Gesamtbetrag bewilligt worden.

Beitragserhöhung kein Thema

«Von den 66 Gesuchen im letzten Jahr erhielten sechs keinen Beitrag», erklärte Thalmann weiter. Für die Kulturförderung im Bezirk seien 87'000 Franken ausbezahlt worden, ähnlich dem Vorjahresbetrag. Da das Eigenkapital einen gewissen Spielraum enthalte, könne die Diskussion über eine allfällige Beitragserhöhung vertagt werden, meinte er.

Das zur Tradition gewordene «Kulturschiff», dem Treffpunkt für Veranstalter, Kultur- und Medienschaffende sowie Gemeindebehörden sei auch im vergangenen Jahr ein voller Erfolg gewesen. Der Verein habe im Bezirk Kreuzlingen einen wichtigen Stellenwert erhalten, erklärte Thalmann weiter. «Für viele Veranstalter ist er wertvoll und unentbehrlich geworden». Immer wieder gebe es auch Veranstalter, die zum ersten Mal ein Gesuch einreichten. «Das unterstreicht die Vielfalt der kulturellen Angebote in unserer Region». Der Vorstand sei bestrebt, den eingeschlagenen Weg laufend zu verbessern.

Eine der schönsten Aufgaben

Die Rechnung 2019 wurde ebenfalls von Markus Thalmann erläutert, da Kassier Martin Stuber «von Amtes wegen» an der Ermatinger Fasnacht präsent sein musste. Bei einem Ertrag von 94'200 Franken und einem Aufwand von 102'700 Franken schloss die Rechnung mit einem Verlust von 8500 Franken. Das Eigenkapital belief sich auf 32'000 Franken. Das Budget 2019 rechnet mit einem provisorischen Gewinn von 2200 Franken.

Durch den Rücktritt von Rita Barth und Martin Stuber musste zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt werden. Albert Stäheli, Gemeinderat in Langrickenbach, und Erwin Odermatt, Gemeinderat im Kemmental, stellten sich zur Verfügung. Vorstand und Präsident wurden einstimmig gewählt.

Rita Barth sprach bei ihrer Verabschiedung von einer «wunderbaren Zeit, die meinen Horizont erweitert hat». Es sei nicht immer einfach, Kultur aufs Land zu bringen, der Gegensatz zur Stadt Kreuzlingen sei deutlich und doch, «im Vorstand von Kultursee zu sein, war eine meiner schönsten Aufgaben».

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