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Kritische Fragen im Grossen Rat zu Prorektoren-Entlassung an der PH Thurgau

Die Freistellung eines Prorektors der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) in Kreuzlingen im vergangenen November hat im Umfeld der Schule Unmut und Kritik hervorgerufen. Dies zeigte sich am Mittwoch auch im Grossen Rat.
Hans Munz, Präsident des Hochschulrats der Pädagogischen Hochschule Thurgau und Rektorin Priska Sieber (rechts) an der Sitzung des Grossen Rates. (Bild: Reto Martin)

Hans Munz, Präsident des Hochschulrats der Pädagogischen Hochschule Thurgau und Rektorin Priska Sieber (rechts) an der Sitzung des Grossen Rates. (Bild:
Reto Martin)

(sda) Bei der Beratung des Geschäftsberichts 2018 der PHTG zeigte sich Peter Dransfeld (Grüne, Ermatingen) irritiert, dass die Freistellung des Prorektors nur am Rand erwähnt werde. Dem betroffenen Prorektor sei kein Vergehen angelastet worden, er habe lediglich eine eigenständige Meinung vertreten.

Der Fall trage «Merkmale eines umfassenden Führungsversagens» der Hochschulleitung, der Regierung und der grossrätlichen Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GFK), sagte Dransfeld. Er forderte eine umfassende und transparente Aufarbeitung des Geschehenen.

Von einer «schwer verständlichen» Freistellung sprach Andrea Vonlanthen (SVP, Arbon). Dies zeige auch ein Protestschreiben von rund 60 Mitarbeitenden der PHTG an den Hochschulrat nach der Entlassung. Kilian Imhof (CVP/EVP, Balterswil) forderte eine umfassende Analyse, aus der die nötigen Schlüsse zu ziehen seien.

Knill will «konstruktive Aktivitäten»

Erziehungsdirektorin Monika Knill (SVP) verteidigte den Geschäftsbericht. Die PHTG als einzige Hochschule im Kanton brauche jetzt Unterstützung und «konstruktive Aktivitäten», damit sich die PHTG wieder stabilisieren könne. Zu den Hintergründen der Prorektoren-Entlassung äusserte sie sich nicht.

Die Regierung hatte im vergangenen Februar angekündigt, ihre Aufsicht über die Pädagogische Hochschule zu verstärken. Hinter der Freistellung eines der drei Prorektoren im vergangenen November stünden «strukturelle und personelle Probleme», schrieb sie damals.

Die Freistellung hatte für grosses Aufsehen im Umfeld der einzigen Thurgauer Hochschule gesorgt. Über die Hintergründe ist bisher kaum etwas öffentlich bekannt.

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