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Kritik wegen des Rutsch&Flutsch: Das ist Wasserverschleiss für einen Plauschanlass

Die Organisatoren des «Rutsch&Flutsch» wehren sich gegen den Vorwurf der Wasserverschwendung. Dank einer Pumpe konnten sie den Verbrauch minimieren.
Mario Testa
Mit viel Wasser wurde die Rutsche beim Plauschanlass in Märstetten betrieben. Wasserverschwendung. (Bild: Andrea Stalder)

Mit viel Wasser wurde die Rutsche beim Plauschanlass in Märstetten betrieben. Wasserverschwendung. (Bild: Andrea Stalder)

Der grosse Rutschspass am vergangenen Wochenende lockte über 1000 Gäste nach Märstetten. Damit sie auf den orangen Bahnen auch zu Tale flitzen konnten, wurden diese von der Organisatoren des Vereins «Vollgas 8560» bewässert. In ihrem Leserbrief vomFreitag kritisiert Vreny Zaugg den Wasserverschleiss für einen Plauschanlass angesichts der Trockenheit.

«Ich bin sehr enttäuscht, dass niemand diesem Wasserspektakel Einhalt gebot, das OK nicht aus Eigeninitiative auf die Durchführung verzichtete», schreibt sie.

Nach dem Rutschen das Feld begossen

Auf die Kritik der Wasserverschwendung angesprochen, verteidigt Vereinspräsident Luzian Schmid den Anlass. Man habe einiges unternommen, um den Wasserverbrauch gegenüber dem Vorjahr zu senken. «Damals haben wir ohne Rückführung noch 460 Kubikmeter Wasser verbraucht, dieses Jahr waren es nur noch 52, also rund ein Zehntel.» Möglich machte diese Einsparung eine Pumpe, die das Wasser aus dem Zielbecken hinauf zum Start pumpte.

Luzian Schmid, Präsident «Vollgas 8560» (Bild: Mario Testa)

Luzian Schmid, Präsident «Vollgas 8560» (Bild: Mario Testa)

«Wir haben das Becken am Samstag und Sonntag je einmal befüllt und im Verlauf des Tages etwas Frischwasser zugefügt», sagt Schmid.

Auch sie hätten sich Gedanken zum Wasserverbrauch gemacht und sich deshalb im Vorfeld bei der Gemeinde und den Werkbetreibern erkundigt. «Von mehreren Seiten hat es geheissen, es sei kein Problem mit dem Wasserbezug, es habe noch genügend Grundwasser. Sonst wären wir nochmals über die Bücher.»

Das Wasser aus dem Zielbecken sei auch nicht verloren gegangen. «Nach dem Rutschen haben wir damit das angrenzende Feld bewässert», sagt Schmid. «Mich hat übrigens selbst überrascht, dass mich am Anlass niemand auf die Wasserthematik angesprochen hat.»

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