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Kreuzlinger Stadthaus: Regelbauweise wäre sinnwidrig

Die FDP/CVP/EVP Gemeindefraktion erteilt der Anti-Stadthaus-Initiative eine Abfuhr.
Martina Eggenberger Lenz
Die geplante Lage des neuen Stadthauses verlangt eine Abweichung von der Regelbauweise. (Bild: Reto Martin)

Die geplante Lage des neuen Stadthauses verlangt eine Abweichung von der Regelbauweise. (Bild: Reto Martin)

An der letzten Fraktionssitzung hat sich die FDP/CVP/EVP Fraktion des Kreuzlinger Gemeinderates eingehend mit der gestarteten Initiative gegen das geplante Stadthaus befasst. Nach Meinung der Fraktion gilt es, den – wenn auch knappen – Volksentscheid zu respektieren.

Die Initianten werfen der Stadtbehörde vor, massiv gegen die Bauvorschriften zu verstossen. Wie man bei Schulbauten (PH) oder beim Alterszentrum erkennen könne, sind in der Vergangenheit bereits längere Bauten mittels entsprechenden Ausnahmebewilligungen realisiert worden. Sofern keine öffentlichen Interessen verletzt würden, kann die zuständige Bewilligungsinstanz gemäss Planungs- und Baugesetz Ausnahmen bewilligen.

Aufwertung mit teilweiser Bebauung ist gefordert

Die Lage der Festwiese ist wegen der Nähe zu Dreispitzpark und Klosterkirche sensibel und anspruchsvoll. Aus städtebaulicher und raumplanerischer Sicht ist deshalb eine Aufwertung mit nur teilweiser Bebauung gefordert. Eine Bebauung, die alle wichtigen Interessen berücksichtigt, ist unter Einhaltung geltender Regelbauweise nicht möglich. Müsste diese eingehalten werden, entstünde ein sinnwidriges Ergebnis.

Die betrieblichen Anforderungen an ein Stadthaus verlangen, dass alle Abteilungen in einem Gebäude zusammengefasst sind. Mit einem durchgehenden Gebäude werde ein aus städtebaulicher Sicht erwünschter klarer und markanter Abschluss des neuen Freiraums zur nördlichen Bebauung der Festwiese erreicht. Dank der grossen Gebäudelänge könne zudem die Höhe deutlich reduziert werden.

Auch werde eine auf die Kirche St. Ulrich sorgfältig abgestimmte Dichte erreicht. Trotzdem behalte die Klosteranlage mit ihrem Ensemble aus ebenfalls sehr langen Gebäuden die ihr gebührende Dominanz. Die Fraktion empfiehlt, der Initiative eine Abfuhr zu erteilen.

FDP wartet ab

Gleichzeitig mit der Mitteilung ihrer Fraktion lässt sich auch die FDP zur Initiative verlauten. Der Vorstand beobachte das Begehren «interessiert», befinde sich aber in keinerlei Verbindung dazu. Die Partei werde den Ausgang des Volksentscheides von 2016 respektieren. Ein Eingreifen in das aktuelle Geschehen sei verfrüht. Die FDP wolle das Resultat der Unterschriftensammlung abwarten. Je nach Ausgang und Gültigkeit der Initiative will man sich in die Diskussion einschalten.

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