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Kreuzlinger Stadthaus: Der Ball liegt nun beim Kanton

Der Stadtrat will das 111 Meter lange Verwaltungsgebäude bauen, wie geplant. Über die Einsprachen gegen die Ausnahmebewilligung entscheidet nun das Departement für Bau und Umwelt.
Urs Brüschweiler
Flach aber lang soll es werden: Aber der Baubeginn des neuen Kreuzlinger Verwaltungsgebäude auf dem Bärenplatz verzögert sich. (Bildmontage: PD)

Flach aber lang soll es werden: Aber der Baubeginn des neuen Kreuzlinger Verwaltungsgebäude auf dem Bärenplatz verzögert sich. (Bildmontage: PD)

Das neue Stadthaus auf dem Bärenplatz ist zu lang. 50 Meter ist das Maximum für öffentliche Gebäude gemäss aktuell gültigem Baureglement. Mit 111,3 Metern sehen die Pläne, die aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangen sind, aber mehr als doppelt so viel vor. Der Stadtrat beantragte als Folge davon eine Ausnahmebewilligung in Form eines Vorentscheides. Von den sechs Einsprachen, die dagegen eingegangen sind, sei eine mittlerweile wieder zurückgezogen worden, schreibt die Stadt Kreuzlingen in einer Mitteilung.

Stadt hält vollumfänglich an den Plänen fest

Die Stadt habe nun eine Stellungnahme, in welcher sie die Abweisung der verbliebenen Einsprachen beantrage, verfasst und dem kantonalen Departement für Bau und Umwelt zum erstinstanzlichen Entscheid zugestellt. «Mit seiner geringen Gebäudehöhe schenke das geplante Stadthaus dem Umgebungsschutz für die Klosterkirche St. Ulrich den notwendigen Respekt», heisst es in der Mitteilung weiter. Um trotzdem die nötige Nutzfläche für die Verwaltung unterzubringen, überschreite es die maximale Gebäudelänge. An ihren Plänen will die Stadt also vollumfänglich festhalten. So habe es bereits die Wettbewerbsjury überzeugt und auch das Amt für Denkmalpflege.

Der Rechtsweg kann ein langer werden

Der Streit ist die Fortführung der politischen Diskussion mit baurechtlichen Mitteln. Nach der denkbar knappen Volksabstimmung am 27. November 2016 bedeutet dies für das 47,5 Millionen-Projekt eine Verzögerung ins Ungewisse. Stadtpräsident Thomas Niederberger hofft auf einen positiven Entscheid des Kantons noch in diesem Jahr. Allerdings sei es natürlich möglich, dass noch weitere Hürden auf dem Weg bis zum Baustart kommen werden. «Wir waren mit vollem Elan an der Erarbeitung des Vorprojekts. Die Einsprachen bedeuten nun einen Stopp.» Man beschränke sich daher vorerst auf interne Vorarbeiten und wolle dann aber bereit sein, mit Hochdruck weiterzuarbeiten.

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