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Kreuzlinger Segler und Sportfischer dürfen sich freuen

Der Kreuzlinger Gemeinderat hat am Donnerstag eine Altlast bezüglich eines Darlehens an die Stiftung der Internationalen Schule bereinigt und die 1,6 Millionen teure Sanierung der Wassersporthalle genehmigt.
Nicole D'Orazio/Martina Eggenberger Lenz
Blick in die Sitzung des Kreuzlinger Gemeinderates Kreuzlingen. (Bild: Reto Martin)

Blick in die Sitzung des Kreuzlinger Gemeinderates Kreuzlingen. (Bild: Reto Martin)

«Der Gemeinderat wurde 2004 hinters Licht geführt», sagte Andreas Hebeisen (SP) als Präsident der Kommission AUA in der Sitzung vom Donnerstag. «Schon damals musste davon ausgegangen werden, dass die Stiftung ISKK das Darlehen nie wird zurück zahlen können.» Es sei eher eine Anschubfinanzierung gewesen. 2004 hatte die Stadt der Stiftung 300'000 Franken als Darlehen zugesprochen. Nun ging es um einen Teilerlass von 275'000 Franken und einer Rückzahlung von 25'000 Franken. Mehr sei aus Liquiditätsgründen der Stiftung nicht möglich. Diese wird sich anschliessend auch auflösen. Die SP würde die Faust im Sack machen und das Geld als Wirtschaftsförderung abschreiben, sagte Cyrill Huber. Die SVP wollte die Botschaft ablehnen, da sonst Steuergelder erlassen würden. «Wenigsten wäre so der Rechtsweg gegen die Stiftung möglich.» Urs Wolfender (Freie Liste) sprach von einem faden Nachgeschmack.

Thomas Dufner (CVP) meinte, dass er kein Verständnis für die Chropfleerete habe. «Ihr hättet in den Unterlagen nachlesen können, dass man damals davon ausging, dass das Geld wohl nie zurück bezahlt werden wird. Also teilt nun keine Ohrfeigen aus.» Die 35 anwesenden Gemeinderatsmitglieder stimmten der Botschaft schliesslich mit 22 Ja- zu 13 Nein-Stimmen zu. Der Betrag soll einer unabhängigen Thurgauer Bildungsinstitution zukommen.

Rückweisung bleibt chancenlos

Der Kredit für die Sanierung der Heinrich-Halle in der Höhe von 1,6 Millionen Franken stiess hingegen auf grosse Zustimmung. Einzig die Fraktion Freie Liste/Rägebogä hatte Bedenken und stellte einen Rückweisungsantrag. Veronika Färber begründete dies damit, dass der Beitrag an den von den Sportfischern genutzten Teil der Halle mit 300'000 Franken zu hoch sei. Urs Wolfender betonte, man wolle eine explizite Regelung bei einem vorzeitigen Heimfall des Baurechts. Damit stand diese Fraktion allerdings allein auf weiter Flur. Die anderen Fraktionen lobten explizit die hohen Eigenleistungen, welche die betroffenen Vereine bereits investiert haben und weiterhin beisteuern. Eine Teilsanierung sei nicht möglich.

Christian Brändli, Präsident der vorberatenden Kommission, meinte, der Gesamtbetrag erscheine vielleicht hoch, doch gehe es immerhin um eine Gesamtfläche von 2200 Quadratmeter. Judith Ricklin, SVP, hielt fest, die Sanierung sei nötig. Auch René Knöpfli, FDP/EVP, sprach von gut investiertem Geld. Thomas Dufner, CVP, sprach von einer Stärkung des Segelsports. Die Botschaft kam am Schluss einstimmig durch.

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