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Kreuzlinger Seenachtfest soll Las Vegas Konkurrenz machen

Die Organisatoren des Fantastical setzen mit einer Show aus Wasser, Licht und Musik auf eine zusätzliche Attraktion.
Martina Eggenberger Lenz
Im Schifffahrtshafen in Kreuzlingen werden die Wasserspiele für das Fantastical 2018 installiert. (Bild: Reto Martin)

Im Schifffahrtshafen in Kreuzlingen werden die Wasserspiele für das Fantastical 2018 installiert. (Bild: Reto Martin)

Seit Dienstag sind vier Mann der Zürcher Firma effekte.ch damit beschäftigt, im Becken des Schifffahrthafens ein riesiges Wasserspiel aufzubauen. Die Elemente werden vor Ort zusammengesetzt und mit einem Schlauchboot zur richtigen Position gebracht. Urs Habegger hat die Installation zusammen mit seinen Leuten entworfen.

Die Kreuzlinger Anlage ist ein Unikat. Sie wurde extra für das Fantastical entwickelt. Dass ein Wasserspiel in dieser Dimension in einem See aufgebaut werde, sei in der Schweiz höchst selten, erklärt der Spezialist. Meistens zaubert er die Effekte aus Wasser, Licht und Sound in künstlichen Becken. «Bei der Arbeit im See müssen wir mit bewegterem Wasser umgehen können. Auch die Wasserqualität ist anders als in Pools.»

Die pompösen Hotels haben es vorgemacht

Habegger ist jedoch zuversichtlich, dass bei der Premiere am Freitagabend um 22.30 Uhr alles klappt und die vielen Düsen die Wassertropfen wie geplant in die Luft jagen werden. Bis zu 2000 Liter werden von den Pumpen zeitgleich in die Höhe befördert. Zusammen mit den Lichteffekten und der musikalischen Untermalung entsteht so ein eindrückliches Wasserspiel, wie man es von den pompösen Hotels in Las Vegas kennt. «Bei der Musikauswahl war uns wichtig, dass Ohrwürmer mit dabei sind», erzählt Baiker weiter.

Da sich Wasser und Strom bekanntlich nicht so gut vertragen, müssen alle Kabel und Steuergeräte wasserdicht sein. Die grösste Düse befördert die Wasserteilchen bis zu 50 Meter in die Luft. «Wir haben schon länger mit einer solchen Attraktion geliebäugelt», begründet Markus Baiker, OK-Präsident des Seenachtfestes, die Auswahl. Dieses Jahr falle das Kanu-Polo-Turnier im Hafenbecken weg. Die Wasserfläche habe man aber irgendwie bespielen wollen.

Das Wasserspiel läuft erstmals am Freitag um 22.30 Uhr, danach etwa im Stundenrhythmus. Am Samstag wird es den Festbesuchern nach dem grossen Feuerwerk gezeigt.

Feuerwehr ist auf dem Festplatz präsent

Wegen der anhaltenden Brandgefahr wurden für das Seenachtfest dieses Jahr zusätzliche Massnahmen beschlossen. Die Wollschwein-Insel wird abgesperrt und von einigen Feuerwehrleuten bewacht. OK-Chef Markus Baiker schätzt die Gefahr, dass das Feuerwerk dürre Gräser oder Zweige entzünden könnte, aber als gering ein. «Die Feuerwerksschiffe sind 550 Meter vom Ufer entfernt.» Um das Festgelände zusätzlich zu sichern, richtet die Feuerwehr einen zweiten Pikettposten im östlichen Bereich ein. Der Luftkissensprung Blob wird wegen des tiefen Wasserstandes abgesagt. (meg)

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