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Kreuzlinger Schulpräsidenten-Wahl: Markus Baiker wirft seinen Hut in den Ring

Nun sind es schon zwei Kandidaten für die Ersatzwahl am 25. November. Nach Seraina Perini Allemann hat am Montag auch Markus Baiker seine Kandidatur bekannt gemacht.
Urs Brüschweiler
Markus Baiker möchte Kreuzlinger Schulpräsident werden. (Bild: Donato Caspari)

Markus Baiker möchte Kreuzlinger Schulpräsident werden. (Bild: Donato Caspari)

Gross vorstellen braucht man ihn in Kreuzlingen nicht mehr. Markus Baikers Leistungsausweis ist lang. Er sass schon für die CVP im Gemeinderat, präsidierte zu Letzt das Pro-Komitee bei der Abstimmung über den Ausbau des Thermalbads Egelsee, war auch schon Tourismus-Präsident und er trat 2007 zur Wahl als Stadtammann an. Sein lokales Engagement ist auch heute noch gross: Er verantwortet als OK-Präsident jährlich das Seenachtfest Fantastical und steht auch der umtriebigen Narrengesellschaft Emmishofen vor.

Schon einmal mit einer Kandidatur geliebäugelt

Dass er nun Schulpräsident werden möchte liegt eigentlich nahe. Er habe schon beim Rücktritt von Jürg Schenkel vor drei Jahren mit dem Gedanken gespielt, erzählte er am Montagmorgen bei der Vorstellung seiner Kandidatur gegenüber der Presse. Damals habe es aber für ihn persönlich nicht hundertprozentig gepasst. Aus beruflicher Sicht sei es jetzt auch nicht perfekt. Baiker hat erst im Mai eine Stelle als Entwickler des Grosskundengeschäftes bei der Firma Trend Micro in Wallisellen angetreten. Doch der Reiz des verantwortungsvollen Amtes hier in Kreuzlingen sei gross.

«Ich würde die Aufgabe sehr gerne übernehmen und ich bringe das nötige Herzblut mit. Ausserdem bin ich überzeugt, dass ich genau den richtigen Rucksack mit Erfahrung in Führung und Management habe.»

Der zweite Grund für seine Entscheidung sei, dass er den Wählern unbedingt eine Auswahl bieten möchte. Bislang war erst die Kandidatur von Seraina Perini Allemann bekannt.

Laut Baiker ist für das Schulpräsidium nicht der beste Pädagoge gesucht, sondern ein Verwaltungs-Manager. Genau dort sieht der 59-Jährige seine Stärken. Er habe jahrelange Erfahrung mit grossen Führungsrollen in diversen Organisationen. «Ich bin es gewohnt, Projekte zu führen, mich in Gremien einzubringen und Entscheide zu treffen und umzusetzen.»

Eine gute Vorstellung der aktuellen Problematik

Dank einigen Gesprächen und seines guten Netzwerkes habe er eine gute Vorstellung davon, was die aktuelle Problemstellung in den Schulbehörden sei. Die Aufarbeitung des Rücktritts von René Zweifel sei aber nicht sein Ziel und sein Anliegen. Er würde vorwärts schauen wollen und eine Analyse der Organisationsstruktur anregen. «Ich bin überzeugt, dass eine grosse Anzahl Aufgaben zurückgestellt wurden. Diese gilt es zu sichten, zu verstehen, zu priorisieren und anzupacken.»

Dass er ein CVP-Kandidat wird, ist noch nicht sicher

Die Laufende bis 2021 und noch eine weitere Amtsperiode würde Baiker gerne als Schulpräsident angehen, wenn er gewählt wird. Für welche Partei er zur Wahl antritt ist hingegen noch nicht fix. Aus der CVP ist er vor einigen Jahren ausgetreten. «Dennoch liegt das natürlich nah.» Er führe aber Gespräche mit allen Parteien und wolle diese Entscheidung erst nächste Woche treffen.

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