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Kreuzlinger Schützenhaus sucht neuen Wirt

Für Familien, Vereine, Organisationen und Firmen ist das «Fohrenhölzli» ein attraktiver Platz für Feste. Hilde Balmer verwöhnt die Gäste gern. Aber nur noch bis Ende Jahr.
Kurt Peter
Blick in die Kreuzlinger Schützenbeiz. (Bild: Andrea Stalder)

Blick in die Kreuzlinger Schützenbeiz. (Bild: Andrea Stalder)

19 Jahre hat Hilde Balmer die Schützenstube «Fohrenhölzli» geführt, doch Ende Jahr ist Schluss. Nach einer Verletzung musste sie die Konsequenzen ziehen und kann «die 20 Jahre leider nicht mehr voll machen». Für den Schützenverein sei es wichtig, dass das Restaurant vor allem während des Schiessbetriebes in guter Hand sei, erklärt Präsident Erwin Imhof.

Von April bis September betreute Hilde Balmer die Vereinsmitglieder bei zahlreichen bei Meisterschaften und Trainings aller Sektionen. «Für uns muss die Schützenstube offen sein, wenn wir Schiessbetrieb haben, doch auch der künftige Wirt ist frei, eigene Events anzunehmen».

Im Sommer zieht der Garten

Die Lokalität sei für Familien, Verein, Organisationen und Firmen äusserst attraktiv und im Sommer ziehe besonders die Gartenwirtschaft Publikum an. Er wisse, dass auch noch bis Ende Jahr Anmeldungen vorlägen, «dann werden uns Hilde und Manfred Balmer leider verlassen», meint Erwin Imhof. Aktive Werbung für das «Fohrenhölzli» sei nie nötig gewesen, die grossartige Lage hoch über Kreuzlingen habe für Mund-zu-Mund-Werbung durchaus gereicht. «Nun suchen wir die Nachfolge für unsere Wirtschaft», sagt Erwin Imhof und hofft auf eine gute Lösung.

Die Kreuzlinger Schützen haben im kommenden Jahr ein Jubiläum. Die einst selbständigen Vereine Feldschützen Kurzrickenbach, die Freien Schützen, die Stadtschützen und die Sportschützen fusionierten vor 20 Jahren.

«Die Vereinigung war aus vielen Gründen angesagt und wurde nach Umfragen und zahlreichen Diskussionen beschlossen»,

Präsident Erwin Imhof. (Bild: Andrea Stalder)

Präsident Erwin Imhof. (Bild: Andrea Stalder)

blickt Erwin Imhof zurück, der seit der Gründung im Dezember 2000 auch Vereinspräsident ist. Er beurteilt die Fusion rückblickend als gesamthaft positiv. Die Kreuzlinger Schützen hätten schon vorher eine enge Zusammenarbeit gepflegt und diese habe sich anlässlich des Kantonalschützenfestes 1998 in Kreuzlingen intensiviert. Zudem fasst er die aktuelle Situation zusammen: «Die einzelnen Vereine könnten heute nicht mehr existieren, die Schützen verfügten mit dem Fohrenhölzli über eine Top-Anlage.

Immer weniger Jungschützen

Erwin Imhof weiss um die Probleme mit dem Nachwuchs, so seien die früher beliebten Jungschützenkurse nicht mehr grossartig gefragt und würden von noch vielleicht 15 Jugendlichen jährlich besucht. «Aber das Bevölkerungswachstum sorgt dafür, dass wir etliche Neuzuzüger aufnehmen können, immer in der Hoffnung, dass sie auch aktiv dabei bleiben». Der Verein hat gesamthaft 151 Mitglieder, davon 63 mit Lizenzen.

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