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Kreuzlinger Pfadiheim ist bei Auswärtigen beliebt

Die Vermietung des Pfadiheims Alte Mühle ist ein finanzieller Grundpfeiler für Betrieb und Unterhalt. Um auf dem Markt bestehen zu können, will der Verein Pfadifreunde in sanitäre Anlagen und ein Lager investieren.
Kurt Peter
Das Pfadiheim Alte Mühle in Kreuzlingen wird teilweise saniert und erweitert. Michael Schneider und Ralph Huber vom Verein Pfadifreunde Kreuzlingen besprechen die entsprechenden Pläne. (Bild: Reto Martin)

Das Pfadiheim Alte Mühle in Kreuzlingen wird teilweise saniert und erweitert. Michael Schneider und Ralph Huber vom Verein Pfadifreunde Kreuzlingen besprechen die entsprechenden Pläne. (Bild: Reto Martin)

«Das Pfadiheim Alte Mühle ist bei Schulklassen, Gruppen und anderen Pfadfinderabteilungen in der ganzen Schweiz ein beliebtes Lagerziel», erklärt Ralph Huber, Präsident des Vereins Pfadifreunde Kreuzlingen. An der Liegenschaft werde die ruhige Lage mitten in der Natur bei gleichzeitiger Zentrumsnähe sehr geschätzt. «Wir vergeben das Heim wochenweise, durchschnittlich 20 mal jährlich».

Somit stelle die Vermietung eine wichtige Einnahmequelle für die Finanzierung, den Unterhalt und den Betrieb des altehrwürdigen Pfadiheims dar. Um konkurrenzfähig zu bleiben, plant der Verein die Modernisierung der sanitären Anlagen. «Aktuell verfügen wir über zwei Duschen und zwei WCs, das entspricht nicht mehr den Anforderungen an heutige Standards», weiss Vizepräsident Michael Schneider.

Daher sollen für rund 150'000 Franken neue Anlagen eingebaut werden. Die bestehenden Duschen werden nach Abschluss der Arbeiten saniert und den Lagerleitern zur Verfügung stehen. Im Baugesuch, das aktuell aufliegt, ist auch ein Ersatzbau für Garagen und Lagerräume enthalten. Die bestehende Garage wird abgerissen.

«Der Ersatzbau wird in Giebelrichtung nach dem Pfadiheim ausgerichtet, die Garage dient dem Mieter, der gleichzeitig Hauswart ist»

sagt Huber. Ein grösseres und vor allem luftdurchlässiges Lager sei nicht nur für die Vermietung wichtig, sondern auch für die zahlreichen Pfadis der Abteilung Sturmvogel.

Hoffen auf Finanzierung durch Sponsoren

Für die baulichen Massnahmen müsse der Verein etwa 300'000 Franken aufbringen. Michael Schneider hofft, dass dies zum grössten Teil durch Sponsoren erfolgen kann. «Das wäre eine wichtige finanzielle Entlastung, weil wir sonst auf Hypotheken zurückgreifen müssen».

Der Vorstand hoffe auf die Unterstützung der umliegenden Gemeinden, die Kontakte seien seit dem grossen Mühlifest 2016 gut. Wenn die Auflage gut durchgeht, solle der Ersatzbau Ende 2019 fertig sein, die neuen sanitären Anlagen im Laufe des Jahres 2020.

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