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Kreuzlinger Ortsparteien halten sich aus dem Konflikt in der Schule raus

Die Parteipräsidenten der Stadt haben sich am späten Donnerstagabend von den Vize-Präsidenten der Primar- und der Sekundarschulgemeinde aus erster Hand über das Zerwürfnis mit dem Schulpräsidenten informieren lassen.
Martina Eggenberger Lenz
Der Kreuzlinger Schulpräsident René Zweifel soll auf Wunsch seiner Behördenkollegen zurück treten. (Bild: Andrea Stalder)

Der Kreuzlinger Schulpräsident René Zweifel soll auf Wunsch seiner Behördenkollegen zurück treten. (Bild: Andrea Stalder)

Um es gleich vorne wegzunehmen: Erfahren haben die Parteispitzen nicht mehr, als schon bekannt war. «Eigentlich hatte ich mir etwas mehr erhofft», erklärt SVP-Präsidentin Irene Herzog auf Anfrage. Am späten Donnerstagabend haben sich die Präsidenten der Kreuzlinger Ortsparteien mit den beiden Vizepräsidenten der Schulen getroffen, um sich über den Konflikt mit René Zweifel zu informieren. «Wir wurden sehr allgemein auf den aktuellen Stand gebracht», berichtet Irene Herzog.

«Wir haben deren Sicht erfahren und diese so zur Kenntnis genommen, nicht wertend», erzählt SP-Präsident Cyrill Huber. Er habe das Gespräch als befriedigend empfunden. Bis zu einem gewissen Punkt könne er das Vorgehen der Behörden nachvollziehen. Auch, dass sie keine Details bekanntgeben würden. «Sie wollen den Präsidenten schützen.»

Behörden sollen in Ruhe arbeiten können

Zufrieden, dass die Sitzung stattfand, ist Barbara Jäggi-Gretler. Es sei bei der Anhörung nicht darum gegangen, was genau zwischen dem Schulpräsidenten und den Behörden vorgefallen sei. Ihre Partei, die FDP, stellt mit René Zweifel sowohl den Präsidenten wie auch die beiden Vize Markus Blättler und Michael Thurau. Grundsätzlich habe sie vollstes Vertrauen in deren Arbeit. «Alle Behördenmitglieder sind engagierte Leute, die sich sehr einsetzen.»

Es sei wichtig, dass die Behörden jetzt in Ruhe eine sozialverträgliche Lösung für den Schulpräsidenten ausarbeiten könnten – zusammen mit René Zweifel. Vor allem gehe es natürlich um das Wohl der Schule als Ganzes. Die Behörden hätten diverse Rechtsabklärungen getroffen. «Zu welcher Lösung sie jetzt kommen, liegt alleine an der Behörde und an René Zweifel», meint die FDP-Frau. Irene Herzog sagt: «Wir klinken uns jetzt aus.»

Keine Einmischung durch die Parteien

Die Parteipräsidenten sind sich offenbar in einem Punkt absolut einig: Man sei nicht befugt oder wolle sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht in den Konflikt einmischen. Man könne momentan höchstens mentale Unterstützung leisten. René Zweifel dürfe sich gerne ebenfalls bei den Parteivorständen melden wie dies die Behörden getan hätten, betont Barbara Jäggi-Gretler. Dann würde man ihn auch anhören.

Stadtrat bietet sich als Vermittler an

Der Kreuzlinger Stadtrat ist am letzten Samstag mit dem Schreiben, das auch den Parteipräsidenten zugestellt wurde, über die Situation zwischen dem Schulpräsidenten und der Primar- und Sekundarschulbehörde informiert worden. «Wir bedauern die Situation sehr und haben beiden Parteien angeboten, auf Wunsch eine vermittelnde Rolle einzunehmen», erklärt Stadtpräsident Thomas Niederberger auf Anfrage. Der Stadtrat habe keine Kenntnis über die Details der Hintergründe der Differenzen. «Wir möchten festhalten, dass der Stadtrat inklusive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowohl mit dem Schulpräsidenten als auch mit den Mitgliedern der Schulbehörden immer eine sehr gute, offene und konstruktive Zusammenarbeit gepflegt habe.» Es liege im Interesse der Exekutive und der ganzen Stadt, dass rasch eine einvernehmliche Lösung für beide Seiten gefunden werde, betont Thomas Niederberger. (meg)

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