Kreuzlinger Kult-Lokal hat einen neuen Namen

Das ehemalige F.A.X. ist nach umfassender Renovation als New Fax wieder offen.

Judith Schuck
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Dashmir Ljoki und sein Helferteam bei der Eröffnung.

Dashmir Ljoki und sein Helferteam bei der Eröffnung.

(Bild: Judith Schuck)

«Wann macht ihr morgen auf?», ruft ein Gast Dashmir Ljoki, dem Chef des New Fax, noch von der Tür aus zu. «Um 10 Uhr», erwidert dieser. «Gibt es Gipfeli?», hakt der Herr nach. «Ja, natürlich!», ruft Ljoki. «Gut, dann komme ich.»

Geometrische Formen dominieren das Interieur

Die Besucher beim Eröffnungsapéro am Samstag zeigen sich rundum zufrieden mit dem neuen Fax. Modern und grosszügig eingerichtet ziehen sich geometrische Formen von den schwarz-weissen Bodenkacheln bis zu den türkisfarbenen Neon-Strahlern an der Decke durch die Räume. «Das war ein Hardcore-Umbau», gesteht der Geschäftsführer Ljoki.

«Wir haben den ganzen Laden auf den Kopf gestellt.»

Er selbst habe viel mit angepackt, aber auch aus seiner Familie kam willkommene Hilfe. Der Konkurrenz aus Konstanz ist sich der Wirt bewusst. «Das New Fax ist ein Projekt für Kreuzlingen», sagt Ljoki. Er sei in der Stadt geboren und möchte hier etwas machen. «Die Leute trauen sich nicht mehr so recht, etwas auf die Beine zu stellen, und jammern dann, wenn es kein Angebot gibt.» Er habe seinen ganzen Mut zusammengenommen und versuche wieder, einen Ort zu schaffen, an den die Kreuzlinger gerne kommen.

Die Herausforderung des New Fax sei der Spagat zwischen Tagesbetrieb mit Kaffee, Kuchen, Suppen oder Panini und dem abendlichen Ausgangsambiente mit Drinks und Musik. Der Samstagabend lief schon mal rund. «Und wer mich kennt, weiss, dass der Barbetrieb meine Leidenschaft ist: vom Kaffee bis zum Cocktail», sagt Ljoki.

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