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Kreuzlinger Gemeinderat: nur lobende Worte für den Rechnungsabschluss

An seiner Sitzung am Donnerstagabend hatten die Mitglieder des Gemeinderates nichts zu meckern. Kein Wunder: das Jahresergebnis ist drei Millionen Franken besser als budgetiert.
Martina Eggenberger Lenz
Die Gemeinderätinnen Veronika Färber und Anna Rink enthüllen das Gemälde, das die Fraktion Freie Liste/Rägeboge dem scheidenden Kollegen Christian Forster schenken will. Er war an der Sitzung nicht anwesend. (Bild: Martina Eggenberger)

Die Gemeinderätinnen Veronika Färber und Anna Rink enthüllen das Gemälde, das die Fraktion Freie Liste/Rägeboge dem scheidenden Kollegen Christian Forster schenken will. Er war an der Sitzung nicht anwesend. (Bild: Martina Eggenberger)

So einig sind sich die Mitglieder des Kreuzlinger Gemeinderates selten: sämtliche Fraktionen sprachen bei der Debatte über die Jahresrechnung 2018 am Donnerstagabend von einem erfreulichen Ergebnis. Thomas Dufner, Präsident der Finanz- und Rechnungsprüfungskommission FRK, benannte die Gründe für den Ertragsüberschuss von 4,5 Millionen Franken: es gab geringere Ausgaben bei der Sozialhilfe und markante Mehreinnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern.Ausserdem habe man weniger investiert als vorgesehen.

Die CVP zeigte sich zufrieden. Sie verspricht sich einen schnelleren Schuldenabbau bei den anstehenden Grossprojekten. Barbara Hummel, SVP, betonte, es handle sich um ausserordentliche Effekte, die zum guten Resultat geführt hätten. Erschrocken sei sie über die Stagnation bei den Einnahmen aus Steuergeldern. Es gebe keinen Grund zur Euphorie und man dürfe in Zukunft nicht mit weiteren so positiven Ergebnissen rechnen. Wichtig sei, die Ausgaben im Griff zu haben.

Abschlüsse sorgen für Handlungsspielraum

Ruedi Herzog, SP, hielt fest, dass seine Partei auf der optimistischen Seite stehe. Es sei richtig, dass mutige Investitionsentscheide gefällt worden seien. Dank der positiven Abschlüsse könnten die finanziellen Belastungen der nächsten Jahre besser gemeistert werden. Der Handlungsspielraum für weitere notwendigen Investitionen bleibe dadurch erhalten. Beat Rüedi, FDP, dankte der Verwaltung dafür, dass sie haushälterisch mit den Geldern umgehe. Er wies darauf hin, dass die Stadt 2046 wieder ein Nettovermögen aufweisen soll. Urs Wolfender, Freie Liste, hatte ebenfalls keine Kritikpunkte.

So überraschte es nicht, dass in der Schlussabstimmung alle Anwesenden der Rechnung 2018 ihren Segen erteilten. Die Rechnung der Technischen Betriebe wurde erstmals mit dem Rechnungsmodell HRM2 erstellt. Auch diese schliesst mit einem Plus von 2,7 Millionen Franken und kam einstimmig durch. Irene Herzog, SVP, meinte, die positiven Entwicklungen seien nicht absehbar gewesen, ebenso wenig die verschobenen Investitionen.

Ruedi Herzog, SP, widersprach der Vorrednerin. Die regulatorischen Vorgaben bei der Budgetierung und die Deckungsdifferenzen würden automatisch zu besseren Abschlüssen führen. Wichtig sei, dass die TBK das erwirtschaften, was nötig sei, um die Netze gut zu betreiben, meinte Beat Rüedi, FDP. Die Zielgrösse des Ergebnisses liege aus seiner Sicht bei 1,5 bis 2 Millionen Franken. «Schön, dass unsere Technischen Betriebe gut da stehen», betonte Urs Wolfender, FL.

Sieben sind ab Juni nicht mehr dabei

Gemeinderatspräsident Elmar Raschle verabschiedete zum Schluss folgende aktuelle Gemeinderäte: Vincenza Freienmuth, Christian Forster, Franz Flammer, Beat Rüedi, Daniel Müller und André Troll sowie Stadträtin Barbara Kern.

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