Kreuzlinger Gemeinderat genehmigt Budget der Technischen Betriebe

Diskussionslos und einstimmig stellt sich das Parlament hinter den Voranschlag 2020, der mit einem kleinen Plus schliesst.

Martina Eggenberger Lenz
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Die Technischen Betriebe an der Nationalstrasse. (Bild: Donato Caspari)

Die Technischen Betriebe an der Nationalstrasse. (Bild: Donato Caspari)

An der Gemeinderatssitzung vom Donnerstagabend hat das Parlament das Budget der Technischen Betriebe einstimmig gutgeheissen. Thomas Dufner, Präsident der Finanz- und Rechnungsprüfungskommission, sprach von einem «unauffälligen, normalen» Vorschlag.

Die frühere Diskussion um die Solarfähre habe sich auch hier niedergeschlagen. Stadtrat Thomas Beringer meinte in der Debatte jedoch, es könne nicht sein, dass die gebührenfinanzierten Technischen Betriebe eine solche betreiben. Auch die Heinrichhalle war ein Thema, beziehungsweise die dort geplante Solaranlage. Die TBK wollen sich vorbehalten, bei den angekündigten Verzögerungen des Projekts an einem anderen Ort zu investieren.

SVP will Infos zu den Restkrediten

Dufner sprach auch für die Fraktion FDP/EVP/CVP. Sie sei klar für das Budget. Ruedi Herzog, SP, betonte, dass einige Investitionen gesetzlich vorgegeben seien, der Rest sei gut begründet. «Wir sind froh und zufrieden.» Im Bereich Wasser bestehe Handlungsbedarf.

Beni Merk, Freie Liste, bemerkte, dass viele früher budgetierte Projekte nicht umgesetzt worden seien. Beschäftigt hat die Fraktion der hohe Aufwand für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.

Barbara Hummel, SVP, stellte von ihrer Fraktion ein einstimmiges Ja in Aussicht. Ihr waren jedoch die hohen Restkredite ein Dorn im Auge. Sie bat darum, «die Kreditleichen» zu bereinigen. Stadtrat Thomas Beringer sicherte zu, das anzuschauen.

Die Technischen Betriebe Kreuzlingen präsentieren für 2020 ein ausgeglichenes Budget mit einem Plus von 152 000 Franken. Die geplanten Investitionen belaufen sich auf 11,2 Millionen Franken.

Glas soll PET ersetzen

Fabrizio Ribezzi, FDP, regte an, dass in den Sitzungen in Zukunft nicht mehr PET-Flaschen verwendet werden, sondern Trinkgläser. Daniel Moos, FL, unterstützte den Kollegen und rief dazu auf, auf Kreuzlinger Thermalwasser umzustellen. Er sprach zudem den «Tarifdschungel» bei Bambus- und Ostwindabos an. Viele würden dafür zu viel zahlen. (meg)