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Kreuzlinger Fantastical: Funkenregen trotz Trockenheit

Das Feuerwerk am Seenachtfest vom kommenden Wochenende, 10. bis 12. August, wird trotz Brandgefahr abgefeuert. Auch wenn ein Sponsor weggefallen ist, wird das Lichterspektakel grösser als je zuvor.
Urs Brüschweiler
Spektakuläre Feuerbilder am Himmel über Kreuzlingen. (Bild: PD)

Spektakuläre Feuerbilder am Himmel über Kreuzlingen. (Bild: PD)


Das Feuerwerk ist und bleibt der absolute Höhepunkt des Seenachtfestes. Auch wenn sich die Firma Ifolor als Sponsor des Lichterspektakels zurückgezogen hat, wollen die Organisatoren des Fantasticals nicht zurückbuchstabieren. «Wir schiessen das Feuerwerk immer noch von drei Schiffen», sagt Geschäftsführer Thomas Gut. Verkleinern gehe nicht, bei den Erwartungen der Zehntausenden von Festbesuchern. Damit man den zusätzlichen finanziellen Aufwand auffangen könne, verzichte man dieses Jahr auf den einen oder anderen grossen Musikstar als Headliner.

Schutzmassnahmen für die Wollschwein-Insel

Markus BaikerOK-Präsident Fantastical

Markus Baiker
OK-Präsident Fantastical

«Das grosse Feuerwerk am Samstagabend wird trotz Trockenheit und des kantonalen Feuerverbotes sicher stattfinden. Diesbezüglich kann ich beruhigen», sagt OK-Präsident Markus Baiker.

Der Regierungsrat hat professionellen Veranstaltern die Türe offen gelassen und den kommunalen Feuerschutzbehörden die Möglichkeit gegeben, Ausnahmebewilligungen zu erteilen. Man sei deshalb mit der Feuerwehr in Kontakt, sagt Baiker und prüfe, welche zusätzlichen Sicherheitsmassnahmen ergriffen werden müssten. «Vielleicht müssen wir die Wollschwein-Insel bewässern.» Die drei Feuerwerkschiffe würden heuer aufgrund neuer Vorschriften auf dem See neu aufgestellt, sagt Baiker. Sie sind etwas weiter weg vom Ufer, haben mehr Distanz zueinander, aber die Raketen stiegen auch höher. Dadurch gebe es eine «wunderschöne Breitseite». Beim «Seegarten» etwa, werde man sicher die bessere Sicht haben als in den Jahren zuvor.

Die Lage der drei Feuerwerkschiffe vor dem Kreuzlinger Schifffahrtshafen während des Seenachtfest 2018. (Bild: PD)

Die Lage der drei Feuerwerkschiffe vor dem Kreuzlinger Schifffahrtshafen während des Seenachtfest 2018. (Bild: PD)

Belebung des «Seegarten»-Areals

Das Areal rund um den Bootshafen bis zum Fischerhaus wird 2018 auch Teil des Festgeländes sein, informiert der OK-Präsident. «Früher war dort noch viel mehr los während des Seenachtfestes. Das wollen wir wieder aufgreifen.» Die Einmann-Musik-Kapelle Chris Lejeune wird auftreten. Der Motorbootclub, der Surfsailingclub, der Sportfischerverein sowie der Yacht Club und die Seglervereinigung werden Aktivitäten betreiben. «Beim Hafenkran wird es beispielsweise eine lustige Bar geben», erklärt Baiker. Zur Folge hat die Erweiterung der Fantastical-Festmeile jedoch auch, dass Besucher am Samstag auch beim «Seegarten» die Eintrittsgebühr berappen müssen.

DJ Tanja La Croix und ein Super Puma

DJ Tanja la Croix wird am Samstagabend im Party-Dome auflegen. (Bild: PD)

DJ Tanja la Croix wird am Samstagabend im Party-Dome auflegen. (Bild: PD)

Im gewohnten Teil des Geländes, rund um den Schifffahrtshafen, lege man dieses Jahr besonderen Wert auf ein gutes Ambiente, erklärt Geschäftsführer Thomas Gut. Der Hafenspitz verwandelt sich am Fest-Wochenende zu einer Outdoor-Lounge. DJ’s legen Chill-out-Sound auf, es gibt bequeme Sitzgelegenheiten und die junge Wirtschaftskammer Untersee-Kreuzlingen betreibt eine Craft-Beer-Bar. Die entspannte Atmosphäre hier soll ein Kontrapunkt setzen zu all dem Trubel rundherum. Denn der Highlights im Programm sind noch viele: Unter anderem wird am Samstag ein Super-Puma Helikopter der Schweizer Armee in der Luft und am Boden zu besichtigen sein.

Eingangskontrollen auch nach dem Feuerwerk

Am Samstag kostet das Fantastical Eintritt: 10 Franken an der Tageskasse. Noch bis am Samstag, 4. August, gibt es Tickets im Onlineverkauf für 7 Franken und bei Kreuzlingen Tourismus für 5 Franken. Bislang wurde nach Ende des Feuerwerks (22.45 Uhr) kein Eintritt mehr verlangt. In diesem Jahr werden die Eingangskontrollen bis nach Mitternacht weitergeführt und auch Eintritt verlangt, erklärt Thomas Gut. Durch die späten Gäste sei in den vergangenen Jahren Glas aufs Gelände gelangt und diese produzierten auch eher mehr Sicherheitskosten.
www.fantastical.ch

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