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Interview

Kreuzlinger Ballettlehrerin: «Meine Mädchen sind ehrgeizig»

Elf Schülerinnen von Carmelina Kirstein dürfen im Juli an der Tanz-WM in Portugal mitmachen. Am Sonntag laden sie zu einer öffentlichen Probe.
Martina Eggenberger Lenz
Die Kreuzlinger Ballettlehrerin Carmelina Kirstein in ihrem Ballettstudio. (Andrea Stalder)

Die Kreuzlinger Ballettlehrerin Carmelina Kirstein in ihrem Ballettstudio. (Andrea Stalder)

Carmelina Kirstein, mit welchen Schülerinnen reisen Sie an die WM?

Qualifiziert hat sich meine jugendliche Elitegruppe bestehend aus elf Mädchen im Alter zwischen 13 und 22 Jahren. Es sind alles Ballettschülerinnen von mir, die im Zweitfach Jazz/Modern tanzen.

Qualifiziert haben Sie sich via Schweizer Meisterschaft, die in Offenburg stattfand. Wieso in Deutschland?

Das ist in der Tat etwas komisch. In Deutschland machen bei diesem Wettbewerb ganz viele Tanzschulen mit, in der Schweiz nur etwa 15, allerdings sehr gute. Daher haben die Organisatoren diese zwei Länder zusammen gezogen. Die Hürde, sich für die WM zu qualifizieren, ist sehr hoch. Man muss nicht nur den Meistertitel davon tragen, sondern auch noch eine gewisse Punktzahl erreichen.

Bereiten sich ihre Schülerinnen speziell vor?

Die Grossen trainieren vier- bis fünfmal wöchentlich. Das müssen sie auch, wenn sie eine Chance haben wollen. Von Jugendlichen kann man ein solches Engagement erwarten. Es ist schon harte Arbeit, wenn man sich auf Weltniveau präsentieren will.

Was macht das mit der Gruppe, wenn sie ein solches Ereignis zusammen erleben darf?

Die Mädchen sind sehr ehrgeizig. Wie jede Gruppe meiner Schule sind sie ein super Team. Sie fühlen sich geehrt, mit der Schweizer Flagge auf die Bühne zu dürfen. Der Auftritt an der WM stärkt ihr Selbstbewusstsein extrem, das hat sich schon letztes Jahr gezeigt. In Portugal werden wir alles zusammen machen: trainieren, essen, im Pool baden. Es darf keine allein in den Ausgang.

Nun laden Sie am Sonntag um 12 Uhr zu einer öffentlichen Probe in den Dreispitz. Was bekommt das Publikum zu sehen?

Ein Training ganz ohne Filter. Nach einem Warm-up machen wir uns an unsere Choreografie für den Wettbewerb. Es ist für uns sozusagen eine Trockenübung auf der Bühne. Wir hoffen, es kommen viele Zuschauer.

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