Kreuzlingen will eine Smart City werden und holt sich hierfür Tipps aus St. Gallen

Kreuzlingen soll sich zur Smart City entwickeln. Was dies im Detail bedeutet, schilderte Christian Geiger, Chief Digital Officer der Stadt St.Gallen, anlässlich eines Treffens der Abteilungs- und Ressortleiter.

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Stadtpräsident Thomas Niederberger, Franziska Fuhrimann, Tobias Kleger und Christian Geiger.

Stadtpräsident Thomas Niederberger, Franziska Fuhrimann, Tobias Kleger und Christian Geiger.

(Bild: PD)

(red) In seinem Legislaturprogramm 2019 bis 2023 legte der Stadtrat die Entwicklung von Kreuzlingen zur Smart City fest. Denn die Digitalisierung wird die Privatwirtschaft und die öffentliche Verwaltung auch in den nächsten Jahren nachhaltig prägen. Anlässlich der regelmässigen Treffen der Abteilungs- und Ressortleiter referierte Christian Geiger über das umfassende Thema. Er arbeitet bei der Stadt St. Gallen als Chief Digital Officer und ist in seiner Funktion beauftragt, aus St. Gallen eine Smart City zu machen.

Die Definition von Smart City wird folgendermassen beschrieben: Technologien und Daten verknüpfen, um die Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner als auch die Standortqualität für Unternehmen zu erhöhen. Gleichzeitig sollen dabei weniger Ressourcen verbraucht und die Bürgerinnen und Bürger in den Prozess einbezogen werden. Bei der Umsetzung der Ziele stehe auch eine Steigerung von Effizient und Effektivität im Fokus.

Auch analoge Angebote haben eine Berechtigung

Geiger betonte, dass Smart City nicht ausschliesslich digital umzusetzen sei. Analoge Angebote und Massnahmen hätten im Sinne einer praktischen und effizienten Implementierung eine ebenbürtige Berechtigung.

In St. Gallen wird Smart City in Zusammenarbeit mit der Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen entwickelt, sagte Geiger. Die Ziele der Massnahmen müssten definiert und budgetiert werden. Bei der Umsetzung sei die Zusammenarbeit mit internen als externen Partnern unerlässlich, da sie die Möglichkeit für effiziente Lösungen ermögliche.

Anschliessend stellte Tobias Kleger und Franziska Fuhrimann das Dienstleistungsunternehmen Movis vor. Seit Anfang Jahr haben die Mitarbeitenden der Stadt die Möglichkeit, betriebliche, persönliche, gesundheitliche oder finanzielle Fragen vertraulich an die Fachpersonen von Movis zu stellen.

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