Kreuzlingen soll für Wirtschaft und Gewerbe attraktiv bleiben

Gewerbe Kreuzlingen und die FDP-Ortspartei haben mit Politikern über die Stadt, deren Attraktivität und Probleme diskutiert.

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Die Teilnehmer des Podiums: Kantons- und Gemeinderat Beat Rüedi, Moderatorin Martina Eggenberger-Lenz, Kantonsrätin Cornelia Zecchinel, Nationalrat Hansjörg Brunner, Gewerbeverbandspräsident Andreas Haueter und Gemeinderatspräsident Elmar Raschle. (Bild. PD)

Die Teilnehmer des Podiums: Kantons- und Gemeinderat Beat Rüedi, Moderatorin Martina Eggenberger-Lenz, Kantonsrätin Cornelia Zecchinel, Nationalrat Hansjörg Brunner, Gewerbeverbandspräsident Andreas Haueter und Gemeinderatspräsident Elmar Raschle. (Bild. PD)

(red) Im Planetarium Kreuzlingen fand letzte Woche ein Podiumsgespräch zu den Chancen und Möglichkeiten der Region Kreuzlingen statt. Eingeladen hatten der Gewerbeverband Kreuzlingen und die FDP-Ortspartei, wie es in einer Mitteilung heisst. Im kleinen Rahmen wurde unter der Gesprächsleitung von TZ-Redaktorin Martina Eggenberger-Lenz mit Politik- und Gewerbevertretern verschiedene Themen angesprochen.

Nationalrat Hansjörg Brunner erläuterte unter anderem die Mehrwertsteuer-Vorstösse, die auf Bundesebene laufen, um den Einfluss dieser Steuer auf die Einkaufsentscheide im nahen Deutschland zu egalisieren. Der wirtschaftliche Standort in der Region Bodensee sollte gleiche Hebel erhalten für beide Seiten der Landesgrenzen.

Faktoren wie das Bauland sind zu hinterfragen

Ebenfalls wurde über die kulturelle Vielfalt in Kreuzlingen und der Umgebung gesprochen. Kreuzlingen sei ein aktives und attraktives Lebensumfeld, lauteten die Voten der Kantonsräte Cornelia Zecchinel und Beat Rüedi. Es sei jedoch wichtig, dass das Umfeld für die Wirtschaft und das Gewerbe stimmt. Hier seien für den Standort Kreuzlingen Faktoren wie das Bauland zu hinterfragen. Die gestalterischen Massnahmen für die Politik seien jedoch limitiert.

Gemeinderatspräsident Elmar Raschle sprach über die Attraktivität für den Tourismus in der Region. Dieser wird durch Projekte wie das Reka-Dorf und die attraktive Seelage unterstützt.

Das Publikum nutzte die Möglichkeit, mitzudiskutieren. Die Themen wurden gehört und werden sicher von den Politikern aufgenommen, heisst es. Wer weiss, vielleicht findet irgendwann einmal eine Nationalratssession in Kreuzlingen und Umgebung statt?