Kreuzlingen setzt in Sachen Strom voll auf Schweizer Wasserkraft

Ab dem 1. Januar 2021 kommt aus den Steckern nur noch Energie aus erneuerbaren Quellen.

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Eingangsbereich der Technischen Betriebe Kreuzlingen.

Eingangsbereich der Technischen Betriebe Kreuzlingen.

Bild: PD

(pd) Ab dem nächsten Jahr liefern die Technischen Betriebe Kreuzlingen TBK ihren Kunden als Standard zu 100 Prozent erneuerbare Energie, infolgedessen entfällt das Grundangebot aus Kernenergie. Die drei regionalen, erneuerbaren Produkte – Thurgauer Naturstrom aqua eco, aqua bio und aqua sun – bleiben weiterhin bestehen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Durch die verbesserte ökologische Bilanz folgen die TBK den Zielen der Energiestrategie 2050 und den Zielen der Energiestadt Kreuzlingen. Die TBK erfüllen damit auch den Auftrag des Energiegesetzes des Kantons Thurgau, grundversorgte Kundinnen und Kunden ausschliesslich mit erneuerbaren Energien, bevorzugt aus Schweizer Produktion, zu beliefern und kommen so einer CO2-freien Zukunft einen Schritt näher.

Keine Mehrkosten für die Kunden

Dank der Beschaffungsstrategie, die die TBK mit der EKT Energie AG umgesetzt haben, fielen die Beschaffungskosten für die Energie insgesamt nur wenig höher aus als im Vorjahr. Zudem konnten die TBK den Mehrwert der Schweizer Wasserkraft zu günstigeren Preisen beschaffen. Dadurch konnte der Anstieg im Energiepreis kompensiert werden, sodass sich in der Summe keine Preisveränderungen ergeben.

Die Netzkosten für das sogenannte vorgelagerte Netz der EKT Energie AG sind für das kommende Jahr profilbezogen leicht gestiegen. Diese Erhöhung konnten die TBK ebenfalls auffangen, da die Netznutzungskosten für das eigene Netz in Kreuzlingen 2021 etwas tiefer ausfallen. Mit 0.16 Rp./kWh bleiben die Abgaben für die Systemdienstleistung (SDL) stabil und auch der Netzzuschlag (früher KEV) liegt unverändert bei 2.30 Rp./kWh. Somit bleiben auch die Netzkosten unverändert.

Die Stromtarifübersicht 2021 ist ab 31. August 2020 abrufbar unter: www.tbkreuzlingen.ch.