Kreuzlingen

Mit einer App die Kunst der Stadt entdecken

Seit diesem Sommer gibt es in Kreuzlingen zwölf Kunstwege. Diese können nun auch mit dem Smartphone erkundet werden.

Riccardo Iannella
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Auch das Kunstobjekt «Die Couch» von Markus Brenner ist Teil eines Kunstweges und kann mit der App erkundet werden.

Auch das Kunstobjekt «Die Couch» von Markus Brenner ist Teil eines Kunstweges und kann mit der App erkundet werden.

Bild: PD

Normalerweise werden mit der «Actionbound»-App Schnitzeljagden veranstaltet. Die Stadt Kreuzlingen hat gemeinsam mit der Kunstkommission eine weitere Verwendung für die App gefunden.

Seit diesem Sommer gibt es in Kreuzlingen die sogenannten Kunstwege. Im Verlauf der Zeit seien in der Gemeinde viele Kunstobjekte aufgestellt worden. Zusätzlich veranstalte die Stadt gelegentlich Wettbewerbe für lokale Künstler, gebunden ein einen spezifischen Ort, an dem ein Kunstwerk Platz finden soll, erklärt Stadträtin Dorena Raggenbass. Die Kunstwerke werden dann, wenn möglich, einem thematischen Kunstweg zugeteilt, der nun auch mit der App erkundet werden kann.

Insgesamt zwölf Kunstwege mit 37 Kunstwerken gibt es in Kreuzlingen schon. Nadja Miani, Mitglied der Kunstkommission und Verantwortliche für die Kunstwege sagt:

«Es kann gut sein, dass mit der Zeit weitere Wege dazu kommen werden.»

Das Schöne an den Kunstwegen sei, dass sie zu jedem Zeitpunkt erkundet werden können, fügt Miani hinzu. «Seit dem ersten Dezember wurde dies mit der App noch einfacher gemacht», sagt sie.

Das Projekt hat Miani gemeinsam mit dem Departement für Gesellschaft und Kultur entwickelt. Claudia Thom, Sachbearbeiterin des Departements Gesellschaft und Kultur sagt:

«Die Idee stand schon länger im Raum. Wir sind froh, dass wir unseren Besuchern nun eine interaktive Möglichkeit geben können, unsere Stadt zu erkunden.»

Die Applikation könne auf allen gängigen App-Stores heruntergeladen werden und sei unkompliziert zu bedienen, erklärt Miani. Einzige Bedingung sei, dass das Mobiltelefon oder Tablet, während dem Rundgang internetfähig ist. Beim Auswählen eines der zwölf Kunstwege erscheine vorerst eine Übersicht mit Werbevideo und Karte.

Die Anwendung funktioniere mit einem GPS-System und erkenne, wenn man sich in der Nähe eines der Kunstwerke auf dem Weg befindet. «Wenn man vor einem Kunstwerk steht, werden einem dann die Informationen und Hintergründe zum Kunstobjekt aufgezeigt und über eine Audiodatei abgespielt», sagt Miani. Zusätzlich könne auch der vor Ort abgedruckte QR-Code gescannt werden, um die Informationen abzurufen. Ebenfalls bekomme man Punkte, jedes Mal, wenn man ein neues Kunstwerk besichtige.

Eine Anleitung zum Herunterladen der App und zur Bedienung der Anwendung sei auch auf der zugehörigen Webseite der Stadt zu finden, erklärt Claudia Thom.