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Kradolf-Schönenberg sagt Ja zur Sanierung der Buhwilerstrasse

Die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Kradolf-Schönenberg genehmigte das Budget 2019 und drei Kreditbegehren – und dies nicht nur diskussionslos, sondern auch einstimmig.
Georg Stelzner
Die Buhwilerstrasse kann jetzt auch im Innerortsbereich von Schönenberg saniert werden. (Bild: Georg Stelzner)

Die Buhwilerstrasse kann jetzt auch im Innerortsbereich von Schönenberg saniert werden. (Bild: Georg Stelzner)

Nein-Stimmen sind an Versammlungen der Politischen Gemeinde Kradolf-Schönenberg eine Seltenheit. Das war auch am Montagabend in der Mehrzweckhalle von Kradolf nicht anders, wo sich 156 Stimmberechtigte (6,9 Prozent) eingefunden hatten. Der Gemeinderat legte drei Kreditbegehren, das Budget 2019 und ein neues Reglement für den Feuerwehrzweckverband Sulgen-Kradolf-Schönenberg vor.

Die Stimmenzähler sollten arbeitslos bleiben: Sämtliche Anträge wurden einstimmig gutgeheissen. Das kostspieligste Projekt, das den Stimmbürgern zur Beschlussfassung unterbreitet wurde, betraf die Sanierung der Buhwilerstrasse in Schönenberg.

Baubeginn im nächsten Frühling

Gemeindepräsident Heinz Keller untermauerte die Dringlichkeit des Vorhabens mit Plänen und Fotos sowie mit dem Hinweis auf die mehrmalige Verschiebung aufgrund veränderter Prioritäten. "Ein Projekt dieser Dimension ist eine Herausforderung für unsere Gemeinde", stellte Keller angesichts des Kreditbegehrens in Höhe von 1,22 Millionen Franken fest.

Die Abstimmung ergab ein einhelliges Votum zugunsten der Strassensanierung. Sie kann nun im April 2019 in Angriff genommen werden und wird voraussichtlich innerhalb von zwölf Wochen abgeschlossen sein.

Wasser- und Elektrizitätsversorgung

Die beiden anderen Kreditbegehren standen in einem direkten Zusammenhang mit der Strassensanierung, betrafen sie doch die Wasserversorgung (478'000 Franken) und die Elektrizitätsversorgung (340'000 Franken) im Sanierungsabschnitt.

Heinz Keller verwies auf die Möglichkeit, bei einer gleichzeitigen Ausführung Synergien zu nutzen. Den Versammlungsteilnehmern schien ein solches Vorgehen sinnvoll und so genehmigten sie auch diese beiden Kreditanträge ohne Gegenstimmen.

Der Infrastruktur Sorge tragen

Der auf einem unveränderten Steuerfuss von 59 Prozent basierende Voranschlag für das Jahr 2019 warf trotz eines budgetierten Verlusts von 226'000 Franken keine hohen Wellen.

Der Gemeindepräsident betonte, dass Investitionen für den Werterhalt der kommunalen Infrastruktur sowie für den Ausbau und die Gewährleistung der Versorgungssicherheit auch in den nächsten Jahren notwendig sein würden, wenngleich auf etwas tieferem Niveau.

Die Verschuldung soll laut Keller reduziert und der heutige Steuerfuss noch längere Zeit beibehalten werden. Das Budget 2019 wurde von der Gemeindeversammlung ebenso einstimmig gutgeheissen wie das neue Reglement des Feuerwehrzweckbandes Sulgen-Kradolf-Schönenberg.

Vierter neuer Kandidat für den Gemeinderat

Nach der Gemeindeversammlung stellten sich die für den Gemeinderat Kradolf-Schönenberg kandidierenden Frauen und Männer vor. Ausser den von der Findungskommission vorgeschlagenen Dominik Bosshart (Kradolf, FDP), Andrea Müller-Richner (Kradolf, parteilos), und Andrea Zuberbühler-Buchmann (Neukirch an der Thur, parteilos) steigt auch Dominik Büeler (Kradolf, parteilos) ins Rennen um einen Gemeinderatssitz. Die «Thurgauer Zeitung» wird die vier erstmals Kandidierenden einzeln porträtieren. (st)

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