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In Tägerwilen feiern die Besucher ohne Musik weiter

Die 19. Auflage des Open Airs Krach am Bach musste am Samstagabend wegen des Unwetters abgebrochen werden. Der Stimmung schadete dies nur bedingt.
Isabelle Merk
Die Delirious Mob Crew eröffnet das Festival. (Bild: Isabelle Merk)

Die Delirious Mob Crew eröffnet das Festival. (Bild: Isabelle Merk)

«Die Vorbereitungen liefen reibungslos, wir sind froh über die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Tägerwilen und über die verständnisvollen Nachbarn», gab sich Tobias Wild, Präsident des 11-köpfigen Organisationsteams des «Krach am Bach», am Samstagabend zufrieden. Zwischen 200 bis 300 Bands bewerben sich jährlich für das kleine Open Air in der Seerheinbadi.

Das Line-up dieses Jahr hatte mit Pablo Infernal und Velvet two Stripes gleich zwei Bands auf dem Programm, welche nationalen Bekanntheitsgrad erreichen. Auftreten konnten die beiden Bands aufgrund des Unwetters beide jedoch nicht mehr. «Auf den ersten Blick halten sich die Schäden an Technik und Material zum Glück in Grenzen», erklärte Wild.

Gute Stimmung, liebevolle Umsetzung

Am Freitagabend war das «Krach am Bach» gestartet. Bei freiem Eintritt konnten die Zuschauer ihr Feierabendbier geniessen und den Klängen vom Däne am Bergli und Gallery of Noise auf der kleinen Bühne lauschen. Die schöne Kulisse der Badi Tägerwilen und der von den Veranstaltern mit viel Liebe zum Detail hergerichtete Festivalplatz ergaben eine gemütliche Stimmung.

Am Samstagabend eröffnete die Delirious Mob Crew mit viel Energie das Festival. Trotz der schlechten Wetterprognose hoffte man noch auf ein Einsehen von Petrus, wie aus dem Publikum mehrfach zu hören war. Die Alternative Folk-Pop Band Eyebrows of Death überraschte mit Cello und Harfe auf der Bühne und überzeugte mit eingängigen Melodien und mehrstimmigem Gesang.

Noch während das Gewitter sich zusammenbraute und die ersten Massen von Regen runter kamen, spielte die Band tapfer weiter. Ein Abbruch war dann allerdings unvermeidlich. Während sich das Publikum an der Bar oder im Festzelt unterstellte, hatten die Helfer alle Hände voll zu tun, damit die Wassermengen nicht mehr Schaden anrichteten.

Trotz des Abbruchs der Musik liessen es sich viele Besucher nicht nehmen, weiter zu feiern und sich in der Festwirtschaft zu verköstigen.

«So ist das halt an Festivals, machen wir das Beste daraus»

meinten einige Besucher.

Nächstes Jahr steht das 20-Jahr-Jubiläum an

Im nächsten Jahr feiert das kleine Open Air sein 20-Jahr-Jubiläum. Was aus einer Bieridee der damaligen Tägerwiler Band Moonzoo entstand, wird heute noch von Leuten mit Wurzeln in der Region weitergetragen. «Wir haben schon viele Ideen für das grosse Jubiläum», meinte Tobias Wild verheissungsvoll.

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