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Das neue Weinfelder Schulhaus ist eine kostspielige Angelegenheit

Die Primarschulbehörde hat am Donnerstag über den geplanten Neubau des Martin-Haffter Schulhauses informiert. Am 10. Februar kommt das Kreditbegehren über knapp 27 Millionen Franken vors Stimmvolk.
Tobias Bolli
Architekt Manuel Gysel, Schulpräsident Thomas Wieland und Schulsekretär René Diethelm informieren über die Kreditvorlage. (Bild: Tobias Bolli)

Architekt Manuel Gysel, Schulpräsident Thomas Wieland und Schulsekretär René Diethelm informieren über die Kreditvorlage. (Bild: Tobias Bolli)

«Es macht nur ein Neubau Sinn.» So lässt sich die Informationsveranstaltung über den Baukredit zusammenfassen, der am 10. Februar zur Abstimmung kommt. Primarschulpräsident Thomas Wieland versuchte am Donnerstagabend vor Ort aufzuzeigen, dass eine Renovation des Martin-Haffter Schulhauses zwar möglich wäre die Steuerzahler aber nicht weniger kosten würde. «Wir müssten das alte Schulhaus bis auf die Grundmauern aushöhlen», sagt er.

Die 45-jährige Schulanlage habe eine grosse Aussenfläche, eine energetische Sanierung wäre teuer. Auch die Innenform sei mit den gegeneinander verschobenen Trakten komplex, was unter anderem einen behindertengerechten Umbau erschweren würde. Auch müssten eine neue Heizung installiert und die veralteten Elektroinstallationen ersetzt werden. «Eine Erweiterung käme deshalb nicht günstiger», betont Thomas Wieland.

Viel Licht und Holz für die gute Stimmung im Haus

Anschliessend stellte der Architekt des geplanten Neubaus, Manuel Gysel, seine Pläne vor. Man habe sich für einen Holzbau entschieden, der ein geringes Gewicht sowie eine kurze Bauzeit dank hohem Vorfertigungsgrad erlaube. Gleichzeitig fungiere das Holz als Stimmungsträger. Gysel erwähnte die offene und transparente Struktur des Gebäudes, die grossen Fenster und zwei Lichthöfe. «Das Schulhaus würde ferner den Minergie-P-Standard erfüllen», sagte er. Die Fertigstellung ist für den Sommer oder Herbst 2021 geplant

Der erforderliche Baukredit beläuft sich auf knapp 27 Millionen Franken. Einem Fragesteller versicherte Thomas Wieland, dass bei den Bauarbeiten das örtliche Gewerbe berücksichtigt werden soll und man in dieser Hinsicht auf den Totalunternehmer Einfluss nehme. Erwähnt wurde an der Veranstaltung auch die vorgesehene Erweiterung des Kindergartens Martin-Haffter, die mit einem Baukredit von knapp einer Million Franken weniger zu reden gab.

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