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Parlamentarier regen Debatte über die Weinfelder Sportstätten an

Das Gemeindeparlament will mitreden über die Entwicklung der Sportanlagen. 28 Parlamentarier haben dazu eine Interpellation an den Gemeinderat unterzeichnet. Verfasst hat sie Daniel Engeli.
Mario Testa
Interpellant Daniel Engeli will Klarheit über die Weiterentwicklung der Sportanlagen, wie der Sporthalle Güttingersreuti. (Bild: Mario Testa)

Interpellant Daniel Engeli will Klarheit über die Weiterentwicklung der Sportanlagen, wie der Sporthalle Güttingersreuti. (Bild: Mario Testa)

«Gütti 2000», so heisst das Sportanlagenkonzept der Gemeinde Weinfelden. Der Name zeigt, wie alt das Konzept schon ist. Eine Überarbeitung des Konzepts hatte der Gemeinderat für die vergangene Legislatur vorgesehen, er kam aber nicht dazu. So ist die Überarbeitung in die laufende Legislatur verschoben worden. Angeregt durch eine Einfache Anfrage von SVP-Gemeindeparlamentarier Daniel Engeli hat der Gemeinderat an der Parlamentssitzung vom 21. Dezember ausgeführt, wie die Planung voranschreitet und welche Haltung er zu einer möglichen Sanierung oder zu einem Neubau der Sporthalle Güttingersreuti einnimmt. Dringende Investitionen in die Sicherheit der Sporthalle wurden in den Frühlingsferien gemacht, wie es nun weitergeht, ist noch unklar.

Das hat Engeli dazu bewogen, die Interpellation «Weiterentwicklung Sportanlagen Weinfelden» einzureichen, die von 28 weiteren Gemeindeparlamentariern unterzeichnet wurde. «Mir geht es mit der Interpellation darum, dass wir vom Parlament aus mitbekommen, was bei diesem Geschäft läuft. Damit die Konzeptstudie Güttingersreuti nicht einfach in der Schublade verstaubt», sagt Engeli. «Der Gemeinderat und das Parlament sollen am gleichen Strick ziehen, das ist mein Hauptanliegen.»

Fünf Fragen zu den Weinfelder Sportanlagen

In der Interpellation formuliert Daniel Engeli fünf Fragen (siehe Kasten). Sie alle zielen darauf ab, dass das Gemeindeparlament Klarheit über die weiteren Schritte im Bezug auf das Sportanlagenkonzept und die Sanierungs- oder Neubaupläne konkret für die Sporthalle Güttingersreuti bekommt. «Im Dezember wurde dem Parlament signalisiert, dass eine Beurteilungstabelle und die Bewertung zur Frage Sanierung oder Neubau in Arbeit ist. Seither sind jedoch keine weiteren Informationen seitens des Gemeinderats erfolgt.»

Fünf Fragen an den Gemeinderat

In der Interpellation formuliert Daniel Engeli fünf Fragen, auf die der Gemeinderat antworten muss:
- Wie sieht der Gemeinderat die Zukunft der Sportanlagen von Weinfelden in den nächsten 15 bis 20 Jahren?
- Welche Rolle hat die Sportkommission in diesem Geschäft?
- Welche Bedeutung gibt der Gemeinderat dem Bericht «Kantonalen Sportanlagenkonzept KASAK» in Bezug auf Weinfelden und wie benutzt er diesen?
- Wann setzt der Gemeinderat eine Kommission ein zur Weiterentwicklung der Sportanlagen in Weinfelden, welche mit Vertretern aus der Gemeinde, dem Kanton und den Interessengruppen aus dem Sport besetzt ist?
- Bei der Sporthalle Güttingersreuti bestehen unterschiedliche Auffassungen bezüglich Sanierung oder Ersatzneubau. Wann bekommt das Parlament die Beurteilungstabelle zu diesen beiden möglichen Varianten?

Daniel Engeli betont, dass es ihm und den Mitunterzeichnern mit der Interpellation nicht nur um die Zukunft der Sporthalle Güttingersreuti geht. «Sie richtete sich bewusst auf alle Weinfelder Sportanlagen, die Halle ist ein Teil davon.» Die Weiterentwicklung der Sportanlagen müsse gesamtheitlich weitergeführt werden und «dabei soll der Gemeinderat weitere Kreise mit einbeziehen und nicht alleine agieren.»

Die Halle ist wieder sicher

Es sei wieder mit Blick auf die Sporthalle Güttingersreuti nun wichtig, nicht übereilte Massnahmen zu treffen. «Mit den gemachten dringenden Massnahmen zur Sicherheit in der Halle, ist diese nun wieder gut benutzbar», sagt Daniel Engeli. «Die Sanierung soll nicht schneller laufen, als die Musik spielt.» Er sei nun sehr gespannt, wie der Gemeinderat auf die Interpellation antworte, und was er für Massnahmen 2019 budgetiert.

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