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Kommission soll einen Hausarzt für Berg finden

Um einen Arzt im zu haben, hat der Berger Gemeindepräsident Thomas Bitschnau eine Kommission einberufen.
Sabrina Bächi
Die Einwohner der Gemeinde Berg wünschen sich eine Nachfolgelösung für eine Hausarztpraxis. (Bild: Christian Beutler/Keystone)

Die Einwohner der Gemeinde Berg wünschen sich eine Nachfolgelösung für eine Hausarztpraxis. (Bild: Christian Beutler/Keystone)

Ein dickes Dossier haben seine Vorgänger Thomas Bitschnau hinterlassen. Es ist voll mit Aufzeichnungen von Gesprächen. Dem neuen Gemeindepräsidenten von Berg ist das Thema nicht unbekannt. Im Gegenteil, es ist allgegenwärtig.

«Ich werde mehrmals in der Woche darauf angesprochen, ob es denn nun bald eine Lösung gibt in Sachen Hausarztpraxis in der Gemeinde.»

Das sagt Thomas Bitschnau. Schon im Wahlkampf wurde das Thema Hausarzt oft diskutiert. Seit über zehn Jahren versuche man, eine Lösung zu finden. Das umfangreiche Dossier zeugt davon.

Untätig waren seine Vorgänger nicht. Doch die Suche nach einem Hausarzt, das hat Bitschnau in seiner knapp viermonatigen Amtszeit bereits gelernt, ist enorm schwierig.

Für die Bevölkerung ein Zeichen setzen

Der Gemeindepräsident hat sich deshalb für ein neues Konzept in Sachen Hausarztsuche entschlossen und eine Kommission gebildet. Eine konstituierende Sitzung hatten die drei Mitglieder bereits. Ausser Bitschnau gehören Gemeinderätin Kristy Keller aus dem Ressort Gesundheit und als Fachperson Ärztin Eva Falkenberg dem Gremium an.

Ziel ist es, die Kräfte zu bündeln und eine Verbindlichkeit zu schaffen. «Zudem wollte ich ein Zeichen setzen, damit die Bevölkerung sieht, wir nehmen das Thema ernst und packen es an», sagt Bitschnau. Aus so einer Kommission würden dann auch immer wieder Berichte hervorgehen und die Sitzungstermine würden eine höhere Verbindlichkeit ergeben. «Denn etwas anderes kommt einem immer in die Quere, wenn man es nicht fix einplant.»

In der Kommission wolle er zudem Synergien und das erweiterte Netzwerk nutzen. Derzeit gibt es in der Gemeinde noch einen praktizierenden Hausarzt. Der wäre jedoch seit zehn Jahren pensioniert. Die vielen Gespräche mit Ärzten waren bisher nicht erfolgreich.

Die Suche nach Räumlichkeiten

Bitschnau ist sich bewusst: «Der Trend geht in Richtung Gemeinschaftspraxis. Viele Ärzte wollen nicht mehr Vollzeit arbeiten, und die Belastung in einer Landpraxis ist hoch.» Eine Gemeinschaftspraxis würde daher die Arbeit in der einen Gemeinde wie Berg auch attraktiver machen, ist Bitschnau überzeugt. Vor allem nach Räumlichkeiten würde man Ausschau halten.

«Wir überlegen uns, wo es in der Gemeinde passende Räume für eine Praxis gibt», sagt Bitschnau. Er hoffe, dass bis in einem Jahr geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. «Das wäre ein Erfolg.» Umbauten wären jedoch bestimmt von Nöten.

Mit den Räumlichkeiten wären jedoch erst die Rahmenbedingungen vorhanden. Ärzte müssen trotzdem noch gefunden werden.

«Es ist in Berg ein grosses Bedürfnis.»

Das geben die Berger ihrem Gemeindepräsidenten immer wieder zu verstehen.

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