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Klimanotstand: Romanshorner Schüler überreichen der Stadt Petition mit 426 Unterschriften

Der Stadtrat will die von Mittelschülern initiierte Bittschrift bis Ende Jahr beantworten. Die Anliegen würden auf jeden Fall in die Umweltpolitik einfliessen, verspricht die Behörde schon jetzt.
Lea Tobler, Anouk Walliser, Ariane Alig, Ladina Da Rugna und Simon Walliser von der Klimagruppe Romanshorn zusammen mit Stadtpräsident Roger Martin und Stadträtin Ursula Bernhardt. (Bild: PD)

Lea Tobler, Anouk Walliser, Ariane Alig, Ladina Da Rugna und Simon Walliser von der Klimagruppe Romanshorn zusammen mit Stadtpräsident Roger Martin und Stadträtin Ursula Bernhardt. (Bild: PD)

(red) Die Petition fordert, dass die Auswirkungen auf das Klima bei allen davon betroffenen Geschäften zu berücksichtigen und wenn immer möglich jene prioritär zu behandeln sind, die den Klimawandel oder dessen Folgen abschwächen. Aufgeteilt sind die Anliegen in die Themen allgemeine Ziele, Information der Bevölkerung, Bautätigkeit, Verkehr sowie Biodiversität und Grünflächen.

Stadt begrüsst Engagement der Jugend

Stadtpräsident Roger Martin zeigte sich bei der Übergabe am Montag beeindruckt von der hohen Anzahl der hohen Anzahl der Unterschriften (426, davon 128 aus Romanshorn) und den detailliert formulierten Forderungen. Ein solcher Katalog war bereits im August bei einem Treffen mit einer Delegation der Klimagruppe seitens Stadt gewünscht worden. Martin sagt dazu.

«Ziel war es, die jungen Erwachsenen dazu anzuregen, neben Forderungen auch möglichst konkrete Ideen für Lösungsansätze zu liefern.»

Viel Verständnis für die Anliegen der Klimagruppe hat Stadträtin Ursula Bernhardt, Ressortverantwortliche Versorgung und Entsorgung. «Wir begrüssen es sehr, dass die Jugend aktiv wird und ihre Anliegen an die Stadt klar formuliert.»

Inputs Bereicherung für Umweltpolitik

Die Ressortchefin bereitet das Geschäft nun zusammen mit den zuständigen Verwaltungsstellen für die Behandlung im Stadtrat vor. Ohne den Beschluss der Behörde zur Petition vorwegzunehmen, ist ihr wichtig zu betonen, dass das Thema Umweltschutz in Romanshorn bereits heute einen hohen Stellenwert geniesst. So trägt die Hafenstadt beispielsweise bereits seit 2010 das Label Energiestadt und fördere unter anderem die Biodiversität. Der Gemeindehafen weist seit 16 Jahren in Folge das Umweltzertifikat« Blauer Anker» auf.

Selbstverständlich werde der Stadtrat die Petition der Klimagruppe sorgfältig diskutieren und deren Anliegen auf jeden Fall in die Umweltpolitik der Stadt einfliessen lassen, heisst es in einer Mitteilung der Stadt. «Wir lernen von der Jugend und schätzen ihre Inputs.»

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