Kitesurfer haben Romanshorn für sich entdeckt

Für die boomende Wassersportart ist es die erste Saison in der Hafenstadt. Die lokale Kitesurf-Gruppe wächst bereits stetig.

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Kitesurfer dürfen seit diesem Jahr auch vor Romanshorn die Drachen steigen lassen..

Kitesurfer dürfen seit diesem Jahr auch vor Romanshorn die Drachen steigen lassen..

Bild: Andrea Stalder (29.9.2019)

(red) Seit diesem Jahr ist Kitesurfen in Romanshorn zwischen dem 15. März und 15. November von 8 Uhr bis Sonnenuntergang offiziell erlaubt. Der Bewilligung gingen intensive Gesprächen zwischen dem Kitesurf-Club Schweiz und der Stadt sowie angrenzenden Gemeinden, Umweltschutzverbänden und weiterer Beteiligten voraus. In diesen konnte eine gemeinsame Lösung gefunden werden, wie die Stadt mitteilt.

Die Kiter würden in Romanshorn ein tolles Revier mit schräg auflandigem Wind bei Bise und Nordwestwind schätzen. Bei Starkwind können Passanten die hohen Sprünge und die spektakulären Drehungen der Kitesurfer von der Seepromenade aus beobachten. Die zwei etablierten Ein- und Ausstiegszonen für Kitesurfer in Romanshorn sind die Surfwiese und der Bereich zwischen dem Hydrelspielplatz und der Hundewiese. Dort stehen genügend öffentliche Parkplätze zur Verfügung.

Akrobatische Sprünge ziehen in den Bann

Mittlerweile hat sich eine stetig wachsende lokale Kitesurf-Gruppe gebildet. Die einheimischen Kiter seien für ein harmonisches Miteinander angehalten, Ortsunkundige auf die geltenden Regeln hinzuweisen, heisst es in der Mitteilung weiter. Grundsätzlich ist das Starten und Landen zwischen dem Romanshorner Inselihafen und der Gemeinde Güttingen in allen öffentlichen Bereichen erlaubt. Verboten ist das Befahren von Badezonen, Naturschutzgebieten und der Bereich vor Schiffsanlegestellen.

Beim Starten und Landen ist mit den rund zwanzig Meter langen Leinen Vorsicht geboten. Die Hafenstadt Romanshorn freut sich, dass die Ausübung einer weiteren attraktiven und boomenden Wassersportart möglich gemacht wurde, heisst es weiter. Die bunten Schirme am Himmel sowie die Sprünge der Sportlerinnen und Sportler würden die Zuschauenden in ihren Bann ziehen. Zudem wird die Sportart im Jahr 2024 olympisch – und wer weiss, vielleicht stammt dannzumal ja ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin aus der Bodenseeregion.

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