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Kissen für die Kirchgänger in Bussnang

An der Versammlung der Katholischen Kirchgemeinde genehmigten die Stimmenden die Steuersenkung um fünf Punkte.
Werner Lenzin
Präsidentin Ursula Fust leitet die Versammlung. (Bild: Werner Lenzin)

Präsidentin Ursula Fust leitet die Versammlung. (Bild: Werner Lenzin)

«Die Vorbereitung und die Eröffnung des Pastoralraums hat dazu geführt, dass man gewisse Gewohnheiten ablegen und sich auf Neues einlassen musste», sagt Kirchenpräsidentin Ursula Fust bei der Begrüssung der lediglich 25 von insgesamt 389 erschienenen Kirchbürger. Es ist die erste von ihr geleitete Kirchgemeindeversammlung. Für sie bedeutet loslassen nicht flüchten, sondern Mut und innere Stärke. Die letztmals von Rechnungsführer Roman Meyenberger vorgelegte Rechnung passierte einstimmig. Auch den Antrag der Kirchenvorsteherschaft, den Steuerfuss mit Blick auf die gute Finanzlage im kommenden Jahr von 24 Prozent auf 19 Prozent zu senken, bewilligen die Anwesenden einstimmig.

Umbau und Renovation der Orgel

Das Budget 2019 bewegt sich im Bereich des Vorjahres und sieht einen Gewinn von 76800 Franken vor, weil sich die Steuerfuss-Senkung erst im Jahr 2020 auswirkt. Die Behörde rechnet deshalb für das laufende Jahr mit mindestens gleich hohen Steuereinnahmen. Das Budget, welches ebenfalls einstimmig gutgeheissen wird, beinhaltet den Umbau und die Renovation der Kirchenorgel für 115000 Franken. 83000 Franken werden den Rückstellungen entnommen. Mit 22 Stimmen wählen die Kirchbürger in geheimer Abstimmung den zukünftigen Kirchenpfleger Roger Gerber als Delegierten des Kirchgemeinde-Verbandes. Eine lebhafte Diskussion entwickelt sich bezüglich der Beheizung der Kirche im Winter. Die Behörde wird sich diesem Problem annehmen und in einem ersten Schritt Sitzkissen für die Bänke beschaffen.

95'000 Franken im Plus

Die Rechnung 2018 der Kirchgemeinde schliesst mit einem Ertragsüberschuss in der Höhe von knapp 95000 Franken ab, budgetiert war eine schwarze Null. Der Gesamtaufwand liegt bei gut 433000, der Ertrag bei knapp 528000 Franken. Einstimmig bewilligen die Kirchbürger die Rechnung und den Übertrag des Überschusses ins Eigenkapital. (red)

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