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Kehrtwende in Romanshorn: Die Stadt will verdienten Personen oder Organisationen wieder einen Preis verleihen

Eine mit 1000 Franken dotierte Auszeichnung soll die Wertschätzung der Stadt für überdurchschnittliches Engagement zum Ausdruck bringen, sagt Stadtpräsident Roger Martin.
Markus Schoch

Der mit 3000 Franken dotierte Kulturpreis der Stadt lebt in neuer Form wieder auf, obwohl er erst im letzten Jahr vom alten Stadtrat aus Spargründen zu Grabe getragen worden war. Der neue Stadtrat hat beschlossen, künftig alle zwei Jahre einen sogenannten Leuchtturmpreis zu verleihen, das erste Mal im kommenden Dezember.

Die mit 1000 Franken dotierte Auszeichnung ist weiter gefasst und geht an Personen, Institution oder Organisation aus dem kulturellen, gemeinnützigen, sozialen, wirtschaftlichen oder sportlichen Bereich. «Der Preis soll die Wertschätzung der Stadt für ein überdurchschnittliches Engagement zum Ausdruck bringen, das dem Zusammenleben und dem Zusammenhalt der Gesellschaft förderlich ist», sagt Stadtpräsident Roger Martin.

Mut soll belohnt werden

Bewertungs-Kriterien sind etwa Innovation, Originalität, Kontinuität und Nachhaltigkeit oder Mut zum Anpacken einer Aufgabe, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Der Anerkennungspreis ist für Leistungen gedacht, die nicht in bezahlter Berufsarbeit oder rein kommerziellen Tätigkeiten erbracht worden sind. Geehrt werden können Personen, Institutionen oder Organisation oder Vertreterinnen und Vertreter einer juristischen Person mit Wohnsitz oder Sitz in Romanshorn sowie auch auswärtige Personen, deren Leistungen in einem direkten Zusammenhang mit der Stadt stehen.

Bestimmt werden die Preisträgerinnen und Preisträger durch eine noch zu bildende Kommission, die sich je aus einem Mitglied des Stadtrates und einer Vertreterin oder einem Vertreter der Senioren (über 65 Jahre), der Jugend (bis 25 Jahre), der Kultur, des Sports sowie der Integration zusammensetzt.

Sparprogramm gilt weiter

Der Stadtrat halte an den haushaltsichernden Massnahmen für die Jahre 2017 bis 2022 grundsätzlich fest, sagt Stadtpräsident Martin. Im Einzelfall nehme sich die neue Behörde aber die Freiheit, einen Sparbeschluss rückgängig zu machen, wenn sie es für nötig halte. So wie der alte Stadtrat, der selber erwogen habe, den Kulturpreis aufleben zu lassen. Diesen hat die Stadt zwischen 2013 und 2017 dreimal verliehen hat. Preisträger waren der Filmer Hansjürg Oesch, der vielseitig begabte Christoph Sutter und der Musiker Christian Brühwiler.

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