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Katholisch-Sulgen investiert in die Sanierung von zwei Heizungsanlagen

Die Gemeindeversammlung der Katholischen Kirchgemeinde Sulgen bewilligte insgesamt 710'000 Franken für die Sanierung zweier Heizungen und für Umgebungsarbeiten. Sie sagte auch Ja zur Jahresrechnung und zum neuen Budget.
Monika Wick
Kirchenpräsident Josef Schurtenberger, Susanne Buschmann Kohlbrenner, Gemeindeleiter Martin Kohlbrenner und Vizepräsidentin Caroline Kaiser. (Bild: Monika Wick)

Kirchenpräsident Josef Schurtenberger, Susanne Buschmann Kohlbrenner, Gemeindeleiter Martin Kohlbrenner und Vizepräsidentin Caroline Kaiser. (Bild: Monika Wick)

Mit fünf Enthaltungen genehmigten die 61 anwesenden Stimmbürger (Stimmbeteiligung: 2,8 Prozent) an der Gemeindeversammlung vom Donnerstag einen Kredit von 710'000 Franken für die Sanierung der Heizungen in der Kirche und im Pfarrhaus sowie für die Umgebungsgestaltung bei der Kirche.

Welche Arbeiten im Detail durchgeführt werden, erläuterte Architekt Guido Santschi: «Die Sanierung der Heizungsanlage wurde bereits im Jahr 2010 thematisiert.»

Sanierungsbeginn nach den Sommerferien

Laut Santschi geschieht heute die Raumheizung und Warmwasseraufbereitung für die beiden Gebäude mit Hilfe einer zentralen Wärmeerzeugung, die im Keller des Pfarrhauses steht.

«Die Verteilung und die Fernleitung zur Kirche stammen original aus dem Jahr 1958. Der Heizkessel hat mittlerweile auch 30 Jahre auf dem Buckel», erklärte er. Zudem mehrten sich die Ausfälle des betagten Heizkessels und gefährdeten im Hinblick auf Reparatur und Ersatzteilverfügbarkeit die Versorgungssicherheit.

Diese und weitere Argumente bewogen die Stimmberechtigten dazu, den Kredit für die Sanierung der Kirchenheizung (490'000 Franken) und der Pfarrhausheizung (120'000 Franken) sowie für die Instandsetzung der Umgebung (100'000 Franken) zu bewilligen.

Um für die kommende Heizperiode gewappnet zu sein, wird laut Santschi nach den diesjährigen Sommerferien mit der Sanierung begonnen. Die Umgebungsarbeiten würden dann im nächsten Frühjahr in Angriff genommen.

Steuerfuss bleibt unverändert

Die von Kirchenpräsident Josef Schurtenberger präsentierte Rechnung 2018 schliesst bei einem Aufwand von 1,47 Mio. Franken und einem Ertrag von 1,9 Mio. Franken mit einem Gewinn von rund 430'000 Franken ab. Der budgetierte Vorschlag lag bei 230'000 Franken.

Die Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt, genauso wie der gleichbleibende Steuerfuss von 23 Prozent für das Jahr 2020. Der Gewinn wird den Konten «Vorfinanzierung Projekt Heizungssanierung Kirche und Pfarrhaus» (400'000 Franken) und «Eigenkapital» (30'000 Franken) zugewiesen.

Mit einer einzigen Gegenstimme genehmigten die Stimmberechtigten das Budget 2019, das bei einem Aufwand von rund 1,55 Mio. Franken und einem Ertrag von rund 1,78 Mio. Franken einen Gewinn von rund 230'000 Franken vorsieht.

Ehrung für jahrelanges Engagement

Josef Schurtenberger ehrte zum Schluss der Gemeindeversammlung Personen, die sich in der Kirchgemeinde engagieren. «Seit 20 Jahren leitet Martin Kohlbrenner die Gemeinde. Seine Frau Susanne unterstützt ihn dabei tatkräftig», sagte der Kirchenpräsident.

Im Weiteren ehrte Schurtenberger Vreni Zeberli, die seit 25 Jahren als Mesmerin in der Heldswiler Kapelle wirkt. Zu guter Letzt überreichte er Katechetin Liliane Zejnullahi einen Blumenstrauss für ihre zehnjährige Tätigkeit.

Verabschiedet wurden Bernadette Bürgisser, die nach zehnjähriger Tätigkeit aus der Kirchenbehörde ausgeschieden ist, und - in Abwesenheit - Rechnungsrevisor Heinz Bernet, der nach acht Jahren sein Amt niedergelegt hat.

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