Katholisch Ermatingen: Ganze Behörde macht weiter

Die Katholische Kirchgemeinde Ermatingen hat die bisherige Vorsteherschaft für die Amtsperiode 2019 bis 2022 wieder gewählt.

Margrith Pfister-Kübler
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Die bestätigte Vorsteherschaft: Nathalie Eugster, Rembert Dür, Präsidentin Beatrice Niedermann, Christine Ito Pfister und Hermann Dähler. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Die bestätigte Vorsteherschaft: Nathalie Eugster, Rembert Dür, Präsidentin Beatrice Niedermann, Christine Ito Pfister und Hermann Dähler. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

«Kirche besteht aus Begegnung», sagte Gemeindeleiterin Anne Zorell Gross und ermutigte dazu, dem Geist Gottes eine Chance zu geben im digitalen Zeitalter. Beatrice Niedermann, Präsidentin der Katholischen Kirchgemeinde Ermatingen, zeigte an der Versammlung am Donnerstag ihre Freude, dass sich für die Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2019 bis 2022 alle Bisherigen zur Wiederwahl stellen. «Wir haben Glück mit dieser Kontinuität.» 30 Stimmberechtigte waren in den Pfarreisaal gekommen.

Ehrenvoll wiedergewählt wurde die Kirchenvorsteherschaft mit Hermann Dähler, Rembert Dür, Nathalie Eugster, Christine Ito Pfister und Beatrice Niedermann. Ebenso in separater Wahl Präsidentin Beatrice Niedermann und Pfleger Rembert Dür.

Budget rechnet mit einem Defizit

Pfleger Rembert Dür stellte das Budget für 2019 vor. Es basiert auf einem Steuerfuss von 15 Prozentpunkten. Es rechnet mit einem Defizit von 39600 Franken. Weil für den Unterhalt der paritätisch genutzten Kirche St. Albin für 2019 keine grösseren Investitionen geplant sind, reduziert sich der Anteil der katholischen Kirchgemeinde um 30'000 Franken. Bei den Steuern seien in Ermatingen und Wäldi die Eingänge gleich bleibend. Leicht tiefere Steuererträge seien in Salenstein und bei den juristischen Personen zu verzeichnen. Einstimmig wurde das Budget genehmigt.

Monika Hafner, die während zwölf Jahren alle Seniorenausflüge organisiert hat, wurde geehrt. Neu wird diese Theresia Götsch mit der evangelischen Kirchgemeinde organisieren. Zur Abrechnung der Renovierung der historischen Kaplanei sagte Dähler: «Es ist alles im grünen Bereich. Wir warten auf die Abrechnung der Denkmalpflege.»

Mehr Bedenkzeit für die Budgetvorgaben

Beatrice Niedermann-Angehrn ist die neue Präsidentin der Katholischen Kirchgemeinde. Sie ist die Nachfolgerin von Theresia Götsch. Das Budget 2017 gab einiges zu diskutieren.
Margrith Pfister-Kübler