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Katharina Alder tritt aus Weinfelder Gemeindeparlament zurück

Die Grüne Lokalpolitikerin gibt ihr Mandat nach fünf Jahren per Ende August ab. In einem Brief an die Kolleginnen und Kollegen im Gemeindeparlament spricht sie von Konsternation, die sie zu diesem Schritt bewogen habe.
Mario Testa
Katharina Alder bei einer ihrer Wortmeldungen im Parlament. (Bild: Sabrina Bächi)

Katharina Alder bei einer ihrer Wortmeldungen im Parlament. (Bild: Sabrina Bächi)

Die Grüne Lokalpolitikern Katharina Alder will nicht mehr mittun im Gemeindeparlament. Sie hat ihren Rücktritt per Ende August eingereicht. Wie sie in einem Brief an die Kolleginnen und Kollegen im Weinfelder Gemeindeparlament schreibt, hätten mehrere Gründe zu diesem Entscheid geführt. «Ich habe mich, meine Leidenschaften, meine Prioritäten geprüft und mein Leben neu sortiert. Eine Folge davon ist der Rückzug aus dem Parlament», schreibt Alder.

«Ich liebte die Auseinandersetzung, die verbalen Wortgefechte», schreibt die 33-Jährige, die seit fünf Jahre im Parlament mitwirkt. Es sei ihr aber klar geworden, dass sie sich keinen Gefallen tue damit. «Das aussichtslose Rennen im Hamsterrad, Argumentationen, die im Nichts verpuffen – das alles zermürbt mich und macht, dass ich resigniere», schreibt Alder.

Alarmglocken läuten nach dem trockenen Sommer

Dieser Sommer habe deutlich gemacht, dass es an der Zeit ist, radikal umzudenken. «Unser Klima geht kaputt, wir zerstören unsere Umwelt mit unserem Lebensstil. Wir zerstören unsere Lebensgrundlage mit Giften aller Couleur nur damit wir möglichst viel Konsum und Geld haben.» Es lasse sie verzweifeln, in einer Minderheit zuschauen zu müssen, wie eine lebensfeindliche Entscheidung nach der anderen getroffen werde. «Ich bin ohnmächtig. Es ist ein furchtbares Gefühl.»

Für Katharina Alder wird höchst wahrscheinlich Reto Frei ins Parlament nachrücken. Er hatte bei den Wahlen im Mai 2015 am drittmeisten Stimmen der Grünen erhalten. Er habe sein Interesse angemeldet, wie Gemeindeschreiber Reto Marty auf Anfrage bestätigt. Formal muss der Gemeinderat Freis Nachrücken noch bestätigen.

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