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Adrenalin-Junkies, aufgepasst: Katapultturm ist die neue Attraktion im Conny-Land

Je weniger Tiere, desto mehr Bahnen. Das ist die Strategie des Freizeitparks Conny-Land in Lipperswil. Nun ist zwischen Montag und Donnerstag eine neue Attraktion in die Höhe gewachsen. Wann der Turm für Besucher geöffnet wird, steht noch nicht fest.
Viviane Vogel
Die Kräne setzen gerade das letzte Stück auf den Turm. (Bild: Reto Martin)

Die Kräne setzen gerade das letzte Stück auf den Turm. (Bild: Reto Martin)

Türme schiessen in der Gemeinde Wäldi gerade in die Höhe wie Pilze. Nach dem Napoleon-Turm folgt ein 56 Meter hoher Katapultturm im Conny-Land. Von Montag bis Donnerstag waren die Tore des Freizeitparks wegen des Baus geschlossen. Rund 2 Millionen Franken soll das Projekt kosten, wie Conny-Land-Besitzer und Geschäftsführer Roby Gasser verrät. Die Bahn katapultiert ihre Gäste mit fünffacher Belastung ihres Körpergewichts hinauf. Beim Runterlassen fühlt man den freien Fall. Diese Investition gehört nach wie vor in die Strategie, die fehlenden Delfine zu ersetzen. «Mein Vater und ich haben uns schon vor 20 Jahren zusammengesetzt und überlegt, wie man unsere tierischen Attraktionen ersetzen könnte.» Wann «Adrenalin-Junkies» die Bahn zum ersten Mal ausprobieren können, ist noch nicht klar. Die Tore des Freizeitparks sind mittlerweile wieder geöffnet, am Turm wird aber noch weitergearbeitet.

Die Attraktion stand zuvor in Dubai

Besucher des «Space Shot Towers» müssen eine Mindestgrösse erreicht haben. So wollen es die Richtlinien des Technischen Überwachungsvereins (TÜV). Diese Richtlinien sind unter anderem auch ein Grund dafür, dass der Turm nicht schon auf Saisonbeginn fertig geworden ist. «Ohne Abnahme des TÜVs stelle ich nichts in den Park», betont Gasser. Das kostet Zeit. Ein weiterer Grund für die leichte Verspätung läge darin, dass solche Projekte generell nur begrenzt berechenbar seien. «Das ist nicht wie ein Autokauf.» Zuerst bestellt und bezahlt man nämlich das gewünschte Objekt. Danach wird es erst fabriziert. In diesem Fall wurde die Bahn in Amerika produziert, stand schon in Dubai, wurde dort wieder abgebaut und in die Niederlanden geschickt, wo sie eine Totalrevision erlebte. Alle Schrauben, Drahtseile, Luftkompressoren und sonstige Verbrauchsmaterialien wurden ausgetauscht. Dieser Prozess erlaubt nur eine grobe Zeitplanung, erklärt Gasser.

Im Conny-Land in Lipperswil wird die neue Attraktion, der Space Shot Tower, installiert. (Bild: Reto Martin)
Im Conny-Land in Lipperswil wird die neue Attraktion, der Space Shot Tower, installiert. (Bild: Reto Martin)
Im Conny-Land in Lipperswil wird die neue Attraktion, der Space Shot Tower, installiert. (Bild: Reto Martin)
Im Conny-Land in Lipperswil wird die neue Attraktion, der Space Shot Tower, installiert. (Bild: Reto Martin)
Im Conny-Land in Lipperswil wird die neue Attraktion, der Space Shot Tower, installiert. (Bild: Reto Martin)
Im Conny-Land in Lipperswil wird die neue Attraktion, der Space Shot Tower, installiert. (Bild: Viviane Vogel)
6 Bilder

Katapultturm im Conny-Land

Von Nahem elegant, von Weitem unauffällig

Für den Turm haben Gasser und sein Team sich entschieden, weil er weltweit eine Seltenheit ist. Dazu kommt der Platzmangel. Es gibt nicht viel Fläche, auf der sich der Freizeitpark noch ausbreiten kann. Deshalb soll auch in Zukunft in die Höhe gebaut werden. Vor der Inbetriebnahme geht es noch um die Verzierung. Der «Space Shot Tower» und alles um ihn herum soll im Alt-Englischen Stil gestaltet werden. Gasser gefällt daran, dass es auf eine schlichte Art und Weise elegant werden soll, in unaufdringlicher Farbe. «Es ist auch für die Nachbarn des Conny-Lands angenehmer. Gerade wenn es bewölkt ist, verschwindet der Turm dann nämlich im Himmel.»

Ausgezeichnet von Trip Advisor

Ein Online-Bewertungsportal, auf dem Touristen ihre Erfahrungen austauschen können, hat dem Conny-Land sein «Trip Advisor Zertifikat für Exzellenz» verliehen. Es wird an Restaurants, Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten verliehen, die eine hohe Zahl an positiven Rückmeldungen erhalten haben. Konkret bedeutet das für einen Anwärter der Auszeichnung, dass er eine Mindestanzahl an Rückmeldungen vorweisen können muss, von denen 4 aus 5 positiv sind.

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