Kaputte Goals und Ketchup an den Wänden: Vandalen wüten im Egnacher Rietzelgareal

Unbekannte haben auf dem Gelände der Schul- und Sportanlage Hauswart Christian Feuz im Dezember und Januar auf Trab gehalten. Ihn stört vor allem die Gedankenlosigkeit der Nachtbuben.

Markus Schoch
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Pizzaschachteln, Plastiksäcke und Pommes Frites: Im besten Fall muss Hauswart Christian Feuz nur Abfall wegräumen.

Pizzaschachteln, Plastiksäcke und Pommes Frites: Im besten Fall muss Hauswart Christian Feuz nur Abfall wegräumen.

(Bild: PD)

In den letzten Wochen machen Vandalen der Gemeinde zu schaffen. Sie haben bei der Rietzelganlage diverse Goals kaputt gemacht und damit einen Schaden von 2000 bis 3000 Franken verursacht. Sie warfen ausserdem Glasflaschen an die Kletterwand und Schälchen mit Cocktail-Sauce, Ketchup oder Mayonnaise an andere Wände.

Alles aufzuräumen und zu putzen, sei mühsam, sagt Hauswart Christian Feuz. Er stört sich aber vor allem an der Gedankenlosigkeit der Nachtbuben. Es sei fast unmöglich, alle Glassplitter einzusammeln, so dass es nicht auszuschliessen sei, dass sich im Sommer jemand schneide, wenn er barfuss im Bereich der Kletterwand unterwegs sei. «Das müsste nicht sein.»

Meist passiert es am Freitag

Wer für die Sachbeschädigungen verantwortlich ist, kann die Gemeinde nicht sagen. Feuz weiss nur, dass es nicht die Jugendlichen sein dürften, die jeweils am Samstag zum MidnightSports in die Rietzelghalle kommen. «Die Vorfälle ereignen sich fast immer am Freitag.»

Mayonnaise an der Wand.

Mayonnaise an der Wand.

(Bild: PD)

Die letzte Welle mit Vandalen-Akten liegt weit zurück. «Vor zehn Jahren rissen Unbekannte Wasserhähne ab und versprayten Wände», sagt Feuz. Danach passierte bis zu diesem Winter nichts mehr. Sieht man von einzelnen Autofahrern ab, die auf dem grossen Kiesparkplatz zuweilen Donuts drehen, bis die Steine spritzen. 

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