Kantonsschule Romanshorn setzt dieses Jahr auf einheimische Tulpen

Die Schülerorganisation hat eine klimafreundliche Variante des Valentinstags angestrebt.

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Schüler der Kantonsschule Romanshorn können in der Woche vor dem 14. Februar Kärtchen und Blumen für ihre Geliebten kaufen.

Schüler der Kantonsschule Romanshorn können in der Woche vor dem 14. Februar Kärtchen und Blumen für ihre Geliebten kaufen.

Donato Caspari

(red) Auch dieses Jahr spielt die Schülerorganisation (SO) der Kantonsschule Romanshorn (KSR) am Valentinstag Amor. Gegen einen kleinen Betrag können sich die Schüler der KSR gegenseitig mit Karten und Blumen überraschen. In der Woche vor dem 14. Februar können jeweils Kärtchen gekauft werden, welche in den vergangenen Jahren gemeinsam mit einer roten Rose ausgeteilt wurden. Übernommen wurde dies jeweils von der SO.

Dies hat Tradition. Jedoch hat die SO dieses Jahr eine klimafreundliche Variante gesucht. Darum gibt es nun anstelle der eingeflogenen Rosen einheimische Tulpen aus einem Oberthurgauer Blumengeschäft. «Wir handeln nachhaltig und sind daher auch am Valentinstag konsequent», sagt der SO-Präsident Max Slongo. Gemeinsam haben Sanna Neuhauser und er die Blumenaktion für den diesjährigen Valentinstag geplant. «Unsere Vorgänger bestellten jeweils Rosen aus Kenia oder Ecuador. Uns war klar, dass wir gerade in der aktuellen Klimadebatte eine Alternative brauchen», sagt Neuhauser. «Natürlich sind Tulpen nicht Rosen», sagt Slongo, «doch wir handeln effektiv nachhaltig, statt uns nur über die Politik zu beschweren.»

Weil es dieses Jahr keine Rosen gibt, erwarten die beiden einen Rückgang der Nachfrage. Trotzdem gebe es bisher viele positive Reaktionen auf die Änderung. Grosse Freude an der neuen Aktion hat die Romanshorner Klimagruppe, welche in ihrer Bittschrift von der Stadt verlangt, den Klimanotstand auszurufen.

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