Kantonsratswahlen Bezirk Arbon: Das sind die Neuen

Fünf Personen sorgen im Parlament für frischen Wind.

Tanja von Arx
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Gabriel Macedo hat Grund zur Freude: Er hat den Sprung in den Grossen Rat geschafft.

Gabriel Macedo hat Grund zur Freude: Er hat den Sprung in den Grossen Rat geschafft.

Donato Caspari

Der Grosse Rat hat einige neue Gesichter. Im Zuge der Kantonsratswahlen profitiert aus dem Bezirk Arbon der Amriswiler Stadtpräsident Gabriel Macedo (FDP) offenbar von den Sympathien aus seiner Gemeinde: Der 30-Jährige hat nicht nur den Romanshorner alt-Stadtpräsidenten David H. Bon verdrängt, sondern auch zwei seiner Parteikollegen überholt, den Gärtner Viktor Gschwend und die Kommunikationsberaterin Brigitte Kaufmann. Allerdings zeichnete sich ein solches Szenario ab. Die FDP trat mit einer starken Liste an, wodurch sich die Kandidaten konkurrenzierten.

Ralph Wattinger (SVP), Bauführer aus Roggwil.

Ralph Wattinger (SVP), Bauführer aus Roggwil.

PD

Das zweite neue Gesicht ist Bauführer Ralph Wattinger, der den Platz des Arboner Polit-Urgesteins Andrea Vonlanthen einnimmt; das dritte Melanie Zellweger (beide SVP).

Melanie Zellweger (SVP), Romanshorner Stadträtin.

Melanie Zellweger (SVP), Romanshorner Stadträtin.

PD

Zwar wurde die frühere Polizistin nicht gewählt, sie rückt aber für den PR-Verantwortlichen Urs Martin nach, der den Sprung in den Regierungsrat geschafft hat. Damit ist die Romanshorner Behörde wieder auf Kantonsebene vertreten, denn Zellweger ist gleichzeitig Stadträtin.

Sandra Reinhart (Grüne), Bäuerin aus Amriswil.

Sandra Reinhart (Grüne), Bäuerin aus Amriswil.

PD

Mit Bäuerin Sandra Reinhart, die für die Grünen den Sitz der BDP erbt, zeigt sich das vierte frische Gesicht.

Jürg Marolf (CVP), Sekundarlehrer aus Romanshorn.

Jürg Marolf (CVP), Sekundarlehrer aus Romanshorn.

PD

Das fünfte ist schliesslich Oberstufenlehrer Jürg Marolf (CVP). Eines, das mitunter für Überraschung sorgt. Zwar konnte die CVP wie beabsichtigt ihren Sitz halten. Jedoch rechneten die meisten mit der Wahl des Arboner Stadtrates Luzi Schmid, der ebenfalls lange im Kantonsparlament war. Oder mit jener von Markus Berner, auf den dasselbe zutrifft. Aber wie ein altes Sprichwort so schön sagt: Es kommt und anders, als man denkt.

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