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Thurgauer Kantonspolizei verhaftet Exhibitionisten in Uttwil

In Uttwil wurde ein 24-jähriger Mann verhaftet. Er hatte sich zuvor vor einer Frau entblösst und vor ihr onaniert. Die Polizei ermittelt nun, ob ein Zusammenhang zu weiteren Taten besteht.
Ines Biedenkapp
Der Exhibitionist entblösste sich und onanierte vor der Frau. (Symbolbild: Erwin Wodicka)

Der Exhibitionist entblösste sich und onanierte vor der Frau. (Symbolbild: Erwin Wodicka)

Am Montag Abend, kurz vor 22.30 Uhr ging ein Anruf in der kantonalen Notrufzentrale der Polizei ein: Eine Frau meldete, dass sie beim Seeweg in Uttwil einem Velofahrer begegnet sei, der sich ihr gegenüber entblösst und beim Vorbeifahren onaniert habe. Daraufhin löste die Polizei eine grössere Fahndung mit mehreren Patrouillen aus, bestätigt Mediensprecher Mario Christen.

Aufgrund des guten Signalements konnte die Kantonspolizei kurze Zeit später an der Seestrasse einen Mann kontrollieren und für weitere Ermittlungen inhaftieren. «In einer ersten Befragung gestand der Schweizer, für insgesamt fünf gleich gelagerte Vorfälle in Romanshorn und Uttwil verantwortlich zu sein», sagt Mario Christen, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, auf Anfrage. «Gemäss seinen Aussagen sind alle Fälle in der Gegend um Romanshorn und Uttwil passiert.» Die Ermittlungen der Kriminalpolizei der Kantonspolizei Thurgau und der Staatsanwaltschaft Bischofszell sind noch nicht abgeschlossen.

Ob es einen Zusammenhang zwischen weiteren Taten gibt, wird derzeit ermittelt. «Da es sich um laufende Ermittlungen handelt, können wir derzeit keine weiteren Details bekannt geben», erklärt Mario Christen. Doch dies ist nicht der einzige Fall von sexueller Belästigung der zurzeit Schlagzeilen macht. Innerhalb der vergangenen drei Wochen gab es bereits mehrere ähnliche Fälle, wie unsere Zeitung berichtete.

Drei Belästigungen in drei Wochen

Der erste Vorfall ereignete sich am Montag, 4. Juli. Eine 21-Jährige nahm kurz nach 23 Uhr den Bus nach Hause und stieg bei der Haltestelle «Alter Werkhof» aus. Sie war zuvor mit einer Freundin beim Nachtessen gewesen. An der Haltestelle passte sie ein unbekannter Mann ab und verfolgte sie. «Er liess seine Hosen herunter und befriedigte sich selbst», sagte die Frau zu FM1 today. Als der Mann sie packen wollte, schlug sie mit dem Schirm auf ihn ein, schrie nach Hilfe und rannte davon. Sie konnte noch sehen, wie er sich umdrehte und ging, als wäre nichts geschehen.

Und am Abend des 12. Juni hielt ein Mann beim Bahnhof Kesswil eine 14-Jährige fest. Er näherte sich ihr von hinten und drängte sie in Richtung eines schwarzen Lieferwagens. Als der Mann von einem Passenten aufgefordert wurde, das Mädchen loszulassen, konnte sich die 14-Jährige befreien, wegrennen und unverletzt in den Zug Richtung St. Gallen einsteigen. Zurzeit werden noch Videoaufnahmen aus einem Bus vom Vorfall am Kesswiler Bahnhof ausgewertet. Die Polizei erhofft sich, damit weitere Angaben zum Täter machen zu können. «Allenfalls zeigen diese, wer der Täter ist», teilte die Kantonspolizei nach Publikwerden der Geschehnisse mit.

Anwohnerin konnte unverletzt entkommen

Der jüngste Fall ereignete sich vergangenen Mittwochabend. So dachte sich eine Velofahrerin nichts dabei, als sie abends durch den Romanshorner Wald fuhr. Doch unvermittelt tauchte ein Mann vor ihr auf, versperrte ihr den Weg und entblösste sich. Auch hier konnte die Anwohnerin unverletzt entkommen und die Polizei alarmieren.

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