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Kandidatin in Aussicht für das Märstetter Gemeindepräsidium

An der Gemeindeversammlung hat die Verbesserung der Verkehrssicherheit für Diskussionen gesorgt. Die Rechnung wurde einstimmig angenommen.
Werner Lenzin
Gemeindepräsident Jürg Schumacher an der Märstetter Gemeindeversammlung. (Bild: Werner Lenzin)

Gemeindepräsident Jürg Schumacher an der Märstetter Gemeindeversammlung. (Bild: Werner Lenzin)

Drei Prozent, nämlich 60 von 1988 stimmberechtigten Personen besuchten am Donnerstagabend die Märstetter Gemeindeversammlung im Singsaal der Weitsicht. Nebst der Jahresrechnung gaben vor allem zwei Kredite, eine Überraschung und viele Rücktritte zu reden.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Kredit für die Erhöhung der Verkehrssicherheit an der Bahnhofstrasse. Über zwei Stunden beanspruchten Information, Fragen und kritische Einwände im Zusammenhang mit dem Kreditgesuch in der Höhe von 550000 Franken. Seit knapp 25 Jahren gilt sie als dringend sanierungsbedürftig und es handelt sich um eine Hauptstrasse von nationaler Bedeutung (H16), von der Landesgrenze bis nach Wil, Wildhaus und Buchs. «Mit der Neugestaltung der Bahnhofstrasse wollen wir die Sicherheit für Fussgänger und Velofahrer verbessern, aber auch die Wohn- und Lebensqualität», betont Projektleiter Raffaele Landi von der Abteilung Planung und Verkehr vom Kantonalen Tiefbauamt.

Gemäss Gemeindepräsident Jürg Schumacher umfasst die geplante Neugestaltung eine Verbreiterung der Fahrbahn auf 7,5 Meter, beidseitig einen 1,5 Meter breiten Radstreifen und ein durchgehendes Trottoir auf beiden Seiten. Geplant sind ferner Mittelinseln bei allen Fussgängerübergängen, eine Neugestaltung mit markanten Baumgruppen und neue behindertengerechte Postautohaltestellen. Laut Landi möchte man das Projekt ab 2020 realisieren. Zahlreich sind die Einwände und Fragen, schliesslich wird der Kredit dann aber mit lediglich vier Gegenstimmen genehmigt.

Ueli Fisch sorgt für eine Überraschung

Weiter heisst die Versammlung den Nachtragskredit für die Sanierung der Ruberbaumstrasse in der Höhe von 180000 Franken gut. Die Rechnung 2017 wird einstimmig gutgeheissen. Für eine Überraschung sorgt Kantonsrat Ueli Fisch. Er stellt den Antrag, dass ein Betrag von 100000 Franken aus dem Ertragsüberschuss für die Förderung von erneuerbarer Energie zu Verfügung gestellt wird. Mit 26 Ja zu 19 Nein erklären die Stimmbürger den Antrag als erheblich und der Gemeinderat wird diesen zusammen mit den Argumenten prüfen und das Resultat im November den Stimmbürgern vorlegen.

Freude bereitet Schumacher die Zunahme der Steuerkraft. «Trotzdem sind wir immer noch unter dem kantonalen Mittel und eine der wenigen Gemeinden mit einer Netto-Schuld pro Kopf.»

Vaccari kandidiert als Gemeindepräsidentin

Bereits vor längerer Zeit haben Gemeindepräsident Jürg Schumacher und Gemeinderat Franz Meier ihren Rücktritt per 2019 angekündigt. Nun folgen zwei weitere Rücktritte: Susanne Vaccari tritt nach vierjähriger Amtszeit zurück, dies mit der Absicht, für die Wahl des Gemeindepräsidenten zu kandidieren. Aus beruflichen Gründen tritt Nathanel Huwiler zurück.

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