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Junge Bands feuern im Arboner Heizwerk ein: «Jeden Tag wird ein neuer Musikstil geboten»

Auf dem Gelände der ehemaligen Saurer Heizzentrale geht im Sommer wieder die Post ab. Die Festival-Veranstalter versprechen ein vielseitiges Angebot, das jeden Geschmack trifft.
Jana Grütter
Bei gemütlicher Atmosphäre werden die einzelnen Bereiche des Areals in Szene gesetzt. (Bild: PD)

Bei gemütlicher Atmosphäre werden die einzelnen Bereiche des Areals in Szene gesetzt. (Bild: PD)

Heiss, heisser, Heizwerk: Vom 31. Juli bis 4. August findet die dritte Ausgabe des gleichnamigen Festivals statt. Neben viel Musik erwartet die Besucher ein vielseitiges Angebot in den Bereichen Streetfood, Design, Kunst und Spoken Word. Letztes Jahr konnten die Veranstalter insgesamt 1500 Besucher begrüssen. «Ein Openair ist stark wetterabhängig», sagt Vereinspräsident Tim Hasler. Somit sei es schwierig, die diesjährige Besucherzahl einzuschätzen.

«Natürlich hoffen wir auf noch mehr Publikum»

Das Festival habe zum Ziel, jeden Tag einen neuen Musikstil bieten zu können. «So werden verschiedene Alters- und Zielgruppen angesprochen.»

Am Mittwoch, 31. Juli, treten die belgischen Indie-Überflieger Balthazar und die Schweizer Band Al Pride auf. «Das Konzert von Balthazar ist einer meiner Highlights.» Die Veranstalter sind schon in vergangenen Jahren mit den Belgiern in Kontakt gewesen, nun habe es endlich geklappt, sagt Hasler. Am Donnerstag, 1. August, ist Poetry Slam angesagt. Die Dichter kämpfen in Zweierteams um die Gunst des Publikums.

«Letztes Jahr kam dieses Format sehr gut beim Publikum an»

Der Freitag, 2. August, gehört den HipHop-Liebhabern. Dabei tritt der Berner Rapper Nativ, auch bekannt als Mitglied der S.O.S. Jungs, auf.
LUCILLE CREW aus Tel Aviv verbindet Elemente des HipHop, Funk und Soul miteinander. Ergänzt wird das Line-Up durch Yarah Bravo und Hi Jo. Am Samstag, 3. August, bringt die Regensburger Band Some Sprouts ihren ungeschliffenen Slacker Rock nach Arbon.

Am letzten Festival Tag, Sonntag, 4. August, von 10 bis 15 Uhr lockt erneut der Designmarkt die Besucher aufs Heizwerk-Gelände. «Regionale und überregionale Aussteller zeigen ihre eigenen Produkte.» So werden Kleider, Schmuck oder selbstgemachte Saucen angeboten.

«Die Atmosphäre ist gemütlich»

Das Ganze wird musikalisch untermalt, und diverse Foodstände verwöhnen die Gäste kulinarisch. «Auch die selbstgemachten Würste wird es wieder geben.» Auf die neuen Kreationen dürfen die Besucher gespannt sein. Bisher sind noch vier Acts ausstehend, die im Laufe des Monats veröffentlicht werden.

Glück im Unglück

Am Festival im Jahr 2018 lief nicht alles nach Plan. Die Luzerner Band Hermann musste wegen schweren Gewitterregens ihren Auftritt abrupt beenden. Die darauf folgende Show von Züri West fiel dabei ganz ins Wasser. Die Berner gaben an einem späteren Zeitpunkt ein Ersatzkonzert im Presswerk. Die Veranstalter haben ihre Lehre aus dem Vorfall gezogen. «Hinter der Bühne stellen wir eine zweite auf», sagt Vereinspräsident Tim Hasler. Auf dieser sollen elektronische Geräte und alle Instrumente schnell verstaut werden können.

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