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Jung, unbeschwert und erfolgreich: Der TC Hörnli Kreuzlingen überrascht in der Interclub-NLB

Den Frauen des Tennis Club Hörnli Kreuzlingen ist der Start in die zweite NLB-Saison geglückt. Nach einem 3:3 gegen Luzern und dem 5:1-Erfolg gegen den Grasshopper Club sind die Thurgauerinnen überraschend Zweite.
Marie-Theres Brühwiler
Die erst 16-jährige Sirnacherin Nicole Zurbriggen spielte am vergangenen Wochenende gegen die Grasshoppers besonders stark auf. Sie besiegte mit Natalie Fäh eine enge Vertraute von Belinda Bencic. (Bild: Mario Gaccioli)

Die erst 16-jährige Sirnacherin Nicole Zurbriggen spielte am vergangenen Wochenende gegen die Grasshoppers besonders stark auf. Sie besiegte mit Natalie Fäh eine enge Vertraute von Belinda Bencic. (Bild: Mario Gaccioli)

«Ich bin stolz auf mein Team», sagt Captain Alina Zepfel nach dem 5:1-Sieg gegen GC Zürich in der zweiten Runde der Interclub-NLB. Zepfel ist mit ihren knapp 16 Jahren auch in diesem Jahr der «Grünschnabel» unter den arrivierten NLB-Coaches. Selber spielen konnte die Güttingerin aber wie schon am Auftaktwochenende nicht, weil sie an einer Rückenverletzung laboriert.

Teamkollegin Nadine Keller (N3.37) kann nach langwierigen Schulterproblemen hingegen wieder schmerzfrei aufspielen. Die Dussnangerin bestritt am vergangenen Samstag seit längerem ihren ersten Ernstkampf und knüpfte an ihre früheren Leistungen an. Ihrer um drei Jahre älteren Gegnerin liess die Sport-KV-Absolventin im zweiten Satz nicht den Hauch einer Chance. Nadine Keller, seit Jahren in Diensten des TC Hörnli, führte ihre klassierungsmässig ebenbürtige Gegnerin Aline Thommen (N3.43) phasenweise vor und gewann 7:6, 6:0. «Ich bin sehr zufrieden, wie es gelaufen ist», sagte Keller kurz vor ihrem 19. Geburtstag.

Entfesselte Nicole Zurbriggen

Auch die an Nummer zwei und drei gesetzten Spielerinnen Sophie Lüscher (N3.39) und Larissa Tschenett (R1), die wie sämtliche Teammitglieder in der Nationalen Elitesportschule NET trainieren, machten mit ihren Gegnerinnen Lea Gietz (N4.58) und Liv Drolshammer (R1) kurzen Prozess. Eindrücklich war der Sieg von Nicole Zurbriggen (R2). Die 16-jährige Sirnacherin kam gegen die routinierte 24-jährige Natalie Fäh (R2) nach anfänglicher Nervosität immer besser ins Spiel und gewann 7:6, 6:2. Fäh ist eine enge Vertraute von Belinda Bencic und war über mehrere Jahre N-klassiert. «Das schlechte Wetter kam mir entgegen», sagte Zurbriggen. Die Absolventin der PMS Kreuzlingen bevorzugt schnelle Plätze und war deshalb nicht unglücklich, dass die zweite NLB-Runde wegen schlechter Witterung in der Halle gespielt wurde.

Zurbriggen kam gegen den Grasshopper Club Zürich zum Einsatz, weil Paula Cembranos (N4.65) und die Matzingerin Jael Schwarz (R1) an internationalen Turnieren im Ausland im Einsatz standen. Schwarz hatte eine Woche zuvor mit Nicole Riner eine frühere Top-300-WTA-Spielerin dominiert.

Der Ligaerhalt ist das angestrebte Ziel

Nach dem 3:3 gegen den TC Allmend Luzern am Auftaktwochenende und dem glatten 5:1-Heimerfolg gegen GC Zürich hat die junge Equipe des TC Hörnli bereits in den ersten zwei Runden einen grossen Schritt Richtung Ligaerhalt gemacht. Die Kreuzlingerinnen liegen mit einem Punkt Rückstand auf Leader Zofingen überraschend auf Platz zwei in der Tabelle.

Die Runden drei und fünf bestreitet der TC Hörnli auswärts gegen Luzern Lido (25. Mai) und Zofingen (15. Juni). Dazwischen kommt es am 1. Juni gegen den Geneva Country Club nochmals zu einem Heimspiel.

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